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Deutlich entschärfte Roaming-Regulierung: Schwere Schlappe für Reding

12.07.2006

Laut EU-Insider soll sich die EU-Kommission heute auf einen Kompromiss in Sachen Handy-Roaming-Gebühren geeinigt haben, der deutlich schwächer ausfällt als von EU-Kommissarin Viviane Reding eigentlich angedacht. Reding wollte die Roaming-Gebühren auf das Niveau von Inlandsgesprächen drücken und die Regulierung noch vor dem Sommer 2007 starten.

Beides scheint jetzt aber vergessen zu sein. Obwohl die endgültige Entscheidung erst morgen, Mittwoch, fällt, berichten Insider schon heute über eine Limitierung von 51 Cent pro Minute für Gespräche vom Ausland ins eigene Land. Auslandsgespräche innerhalb eines EU-Landes sollen 34 Cent pro Minute kosten.

Auch die Incoming-Entgelte, die ein im Ausland angerufener Handynutzer zahlt, könnten entgegen den ursprünglichen Plänen weiterhin eingehoben werden, dürften jedoch 16 oder 17 Cent pro Minute nicht übersteigen. Offen ist ebenfalls, wann die Neuregelung in Kraft tritt. Reding wollt dies noch vor dem Sommer 2007 umgesetzt wissen, jetzt ist die Rede von Anfang 2008.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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