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In der Zielgeraden: Die besten 20 Projekte des James Dyson Award stehen fest

31.08.2010

Zweirad oder Dreirad: Hauptsache Biquattro: Das erste österreichische Projekt hat es bis in die Shortlist der 20 besten Beiträge geschafft. Der Erfinder Valentin Vodev hat ein „Elektro-Fahrrad-Dreirad“ entwickelt. Beim Transport von schwierigen Lasten lässt sich das Hinterrad durch zwei teilen und es kommt eine Ladefläche zum Vorschein, die mehr Fassungsvermögen tragen kann wie zum Beispiel ein Smart(-auto). Richtig clever.

Aus den 500 Beiträgen haben es die besten 20 Projekte mittlerweile in die engere Auswahl geschafft. Der in Bulgarien geborene Valentin Vodev hat die Jury mit seinem Biquattro beeindruckt. Er lebt und arbeitet in Wien und hat sein Industrial Design Studium an der Uni für Angewandte Kunst absolviert.

"Design ist mehr als Form und Ästhetik" 

Über das, wes einen James Dyson Award Designer bewegen sollte, meint er: „Ich denke, dass der James Dyson Award Designer dazu bringen sollte, Sachen zu entwickeln, die Probleme aus der Welt schaffen. Alle ausgewählten Produkte zeigen genau das: ein Beitrag in die richtige Richtung. Wenn wir (Designer) unseren Job gut machen, dann sollten wir Menschen imstande sein, ein besseres Leben zu führen. In unserem Alltag sind wir von Innovationen und Erfindungen umgeben, ohne die wirklich wahrzunehmen. Müssen wir ja eigentlich auch nicht, die sind einfach unsere stillen Helfer. Vielleicht klinge ich pathetisch, aber kurz gesagt: Design ist nicht nur Form und Ästhetik.“

 

Schön ausgedrückt, Herr Vodev. Wir wünschen Ihnen viel Glück beim Rennen um den ersten Platz. Bis dahin berät die Jury weiterhin und wird am 5. Oktober 2010 den Gewinner bekannt geben.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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