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Der Kunde ist nicht König: US-Internethändler mit eigenwilliger Kundenwerbung

13.12.2010

Werbung machen – egal wie, so das Motto eines 34-jährigen Amerikaners, der mit Online-Handel seine Brötchen verdient(e). Weil das Geschäft ein wenig schleppend verlief, kam ihm eine Idee: Mit negativen Kundenbewertungen auf der Google-Trefferliste weiter nach oben kommen. Das Pikante daran: er hatte damit Erfolg.

"Only bad news are good news", muss sich der Webhändler gedacht haben, denn schlechte Nachrichten müssten zu ebenso vielen Treffern im Ranking führen wie gute Bewertungen. Der Webhändler begann laut pressetext, seine Kunden nachlässig zu behandeln, belästigte sie oder drohte ihnen teilweise sogar.

Mittlerweile befindet sich der New Yorker in Haft und muss sich vor Gericht verantworten. Wie er von der Zelle aus seine Geschäfte weiter abwickeln wird, ist nicht bekannt. Mit so viel Sinn fürs Geschäft wird ihm aber sicher etwas einfallen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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