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Die Installation über passive Auslässe mit standardisierter SMI-Steckverbindung und Medienkonverter gestaltet die Verlegung des Datalight-Systems einfach und sichert hohe Flexibilität in der Nutzung.

Datalight von Fränkische: Stabiles Internet in jedem Raum

26.06.2019

Eine flexible Netzwerkinstallation über SMI (Small Media Interface)-Technik ergänzt das Datalight System von Fränkische. Damit können die Vorteile des Kunststofflichtwellenleiters künftig noch besser für eine stabile und anpassungsfähige Infrastruktur im Heimnetzwerk genutzt werden.

Stabiles Internet in jeden Raum. Für eine flexible Installation wird der neue Keystone Einsatz  DLSMI-KC in Keystone Tragringe eingeklipst und unter der Schalterabdeckung eingebaut.
Das Medienfeld im Verteiler ist der optimale Standort für die Netzwerk-Zentrale.

Bandbreiten von 1 Gbit/s eröffnen Nutzern die digitale Welt: Sie streamen Filme in hoher Auflösung, laden ihre Daten aus der Cloud, telefonieren und steuern gleichzeitig ihre Smart-Home-Anwendungen. All das stellt Anwender in der Praxis allerdings häufig vor große Herausforderungen: Denn die volle Bandbreite endet meist am WLAN-Router, den sich zahlreiche Endgeräte im Haushalt teilen müssen.

Maximale Konnektivität

Wie die Daten letztlich zu TV, Laptop & Co. gelangen, bleibt dem Kunden überlassen. Dieser setzt dann meist auf Repeater oder Powerline-Adapter, um Signale zu verstärken oder Daten über die Stromleitung zu übertragen. Das schafft zwar vordergründig Abhilfe, die grundsätzliche Problematik bleibt jedoch bestehen: Eine geeignete Infrastruktur fehlt, die die gebuchte Datenrate tatsächlich in die einzelnen Räume und zu den Endgeräten überträgt. „Elektroinstallateuren bietet sich hier eine große Chance: Mit unserem Datalight-System können sie ihren Kunden ein zukunftsfähiges Heimnetzwerk installieren, mit maximaler Konnektivität für alle Räume und der Garantie, dass die volle Datenrate ankommt“, erklärt Jan Streibel aus dem Produktmanagement Elektrosysteme bei Fränkische.

Hohe Datenraten überall verfügbar

Für den Wohnungsneubau hat Fränkische zwei Datalight-Varianten entwickelt: mit aktiver und mit passiver Verkabelung. Beide lassen sich beliebig kombinieren und bringen zuverlässig Datenraten von 1 Gbit/s genau dorthin, wo sie benötigt werden.

Grundlage der Installation sind passive Auslässe mit standardisierter SMI-Steckverbindung, die besonders einfache Installation und hohe Flexibilität in der Nutzung versprechen. Dafür verlegt der E-Installateur einen oder mehrere Lichtwellenleiter gemeinsam mit 230-Volt-Leitungen im Elektroinstallationsrohr. Die optische Faser wird unter Putz angeschlossen und in eine SMI-Buchse an der Wand geführt, die mit einer Staubschutzkappe abgedeckt ist. Im Idealfall führen die Leitungen zu je einer Steckdosenkombination pro Wand – so kann der Anwender in jedem Raum an mehreren Stellen auf die Datenraten zugreifen und bleibt beim Aufstellen von Fernseher oder Soundsystem flexibel. Der neue Keystone Einsatz DLSMI-KC wird anschließend in handelsübliche Keystone Tragringe eingeklipst.

Anschlüsse individuell nutzen

An den so entstandenen passiven Auslässen können die Nutzer über das neue Anschlusskabel DLSMI-PT150 später Medienkonverter für Endgeräte mit RJ45-Anschluss oder auch WLAN Access Points für drahtlose Endgeräte anschließen. „Sobald der Fachmann die Basisinstallation fertiggestellt hat, kann der Endverbraucher die Anschlüsse individuell nutzen“, erläutert der Datalight-Experte. Das heißt: Kommen neue Geräte im Haushalt dazu, ändert sich der Standort zum Beispiel des Fernsehers oder soll künftig ein WLAN Access Point in das Datalight-System integriert werden, bindet der Anwender selbst die Geräte über den gewünschten SMI-Anschluss an.

Der optimale Standort für die Netzwerk-Zentrale ist das Medienfeld im Verteiler. Hier findet der Internetzugang samt Router, Medienkonverter und Switches mit mehreren optischen Ports Platz. Ein Patchfeld ist in der Regel nicht notwendig, denn die Fasern werden direkt an die Ports des Switches angeschlossen. Ungenutzte Fasern werden mit einem Kabelmanagementsystem einfach verstaut. Wird ein Gerät mit einem bislang unbenutzten SMI-Anschluss verbunden, leuchtet die entsprechende Faser rot auf. Der Nutzer schließt sie nun an einen freien Switchport an und aktiviert die Strecke damit.

Komfortable Unterputzlösung

Während eine passive Installation über SMI-Technik hohe Flexibilität garantiert, ist eine Installation mit aktiven Komponenten besonders komfortabel. Von Vorteil ist das etwa für große Geräte wie Fernseher, deren Standort in der Wohnung klar festgelegt ist. Die aktive Unterputzlösung nutzt WLAN Access Points oder LAN Access Points, die direkt in die Schalterkombination integriert werden können. „Durch den direkten Anschluss an die 230-Volt-Installation Unterputz sind weniger Kabel vor der Wand sichtbar“, führt Streibel aus.

Die aktive Datalight-Unterputzinstallation bietet großen Komfort im Heimnetzwerk. Passive Anschlüsse mit SMI ermöglichen dagegen höchstmögliche Flexibilität und eine günstige, aber umfassende Basisinstallation. Wo beide Varianten kombiniert werden, profitieren Anwender von der perfekten Infrastruktur für maximale Konnektivität – von der vollen Datenrate und stabilem Internet an jedem gewünschten Ort in den eigenen vier Wänden.

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