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Das Überlebenselixier des Fachhandels: 10 Jahre EXTRAKLASSE von SIEMENS

13.12.2004

Horst Neuböck: „Wir erzielen mit der Vermietung eines Geräts einen um durchschnittlich 25 Prozent höheren Ertrag als mit dem Verkauf!“

Manchmal kokettiert der Chef, Horst Neuböck, mit sich selber: „Ich hoffe, dass Ihnen bewusst ist, was Sie sich die nächsten zwei Jahre damit antun!“
Schauplatz dieser „Vorwarnung“ ist das idyllisch gelegene Gut Ising am Chiemsee. Die bayerische Nobelherberge dient Ende Oktober als Location für die Jubiläums-Generalversammlung der Siemens Extraklasse, die einen runden Geburtstag feiert:
Vor zehn Jahren wurde die in Deutschland entstandene Idee umgesetzt, mit einem exklusiven Geräteprogramm den mittelständischen Fachhandel zu fördern. Daher auch der Name „Mittelstandskreis“ für den Dachverband, unter dem sowohl die Siemens Extraklasse und Bosch Exclusiv als auch Neff Excellent und Constructa Energy vereinigt sind. Doch dazu später.
Zurück zu Neuböcks „warnenden“ Worten, die er an Erich Scheithauer, Franz Schlechta und Wilfried Schutte richtet, nachdem alle drei ihre Wahl als stellvertretende Vorsitzende des Vereinsvorstandes neuerlich annehmen. Woran freilich ebenso wenig gezweifelt wurde wie an der Wiederwahl Horst Neuböcks zum Vorsitzenden des Vorstands.
Denn wer denkt schon an die Ablösung von Funktionären, wenn die Ernte des Vereins so reichhaltig war wie noch nie?
Grund: Im zehnten Jahr der Siemens Extraklasse wurden deren Vorzüge von den mittlerweile 140 Mitgliedern offenbar auch so konsequent genutzt wie noch nie. So konnte die Händlergruppe in den ersten drei Quartalen 2004 schon beim Gesamtumsatz ein Plus von fünf Prozent verzeichnen. Sogar doppelt so hoch war die Umsatzsteigerung mit den exklusiven Produkten – satte zehn Prozent!

Full House: Zum 10-Jahres-Jubiläum nahm das Gros der Extraklasse-Händler bereitwillig den Weg nach Bayern auf sich (im Vordergrund: die „deutschen Gastgeber“ Scheidacher und Wörner)

„Da kann man nicht gleich zur Tagesordnung übergehen“, meint Neuböck stolz. Denn immerhin bewege sich die Branche derzeit bei minus sechs Prozent. „Die muss man unseren Zahlen erst einmal man gegenüberstellen, die wohl niemand sonst in Zentraleuropa schreibt.“ Und an die versammelten Siemens Extraklasse-Händler gerichtet: „Das ist sowohl Ihr Verdienst als auch jener der BSH, die uns solche Zuwächse ja erst ermöglicht!“
Tiefe Einblicke in das enorme Potenzial, das die Siemens Extraklasse engagierten Mitgliedern bietet, gewährt ein Jahresrückblick auf das Seminarangebot. Wobei das vier mal abgehaltene „Chancenkonzept“ (Elektrojournal Online berichtete) von 45 Teilnehmern aus 35 Handelsbetrieben genutzt wurde.
Und jetzt kommt´s...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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