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Franz Rockenschaub und Andreas Geweßler, Geschäftsführer von FSMS.

„Das sind doch Dinge, die ein Fernsehtechniker von der Pieke auf gelernt hat“

16.03.2016
KEL

Im aktuellen Elektrojournal 3/2016 spricht Franz „Rocky“ Rockenschaub über regionale Wertschöpfung und die Herausforderungen für die Kommunikationselektroniker. Auf Elektrojournal Online betont er die Wichtigkeit von Kompetenz und einer funktionierenden Kommunikation.   

Als Branchen-Vertreter der Kommunikationselektroniker sieht sich Franz Rockenschaub als Sprachrohr. Zum Beispiel bei Analog-Abschaltungen, wie etwa bei Liwest. „Der Kunde ist verunsichert. Und da jeder Kunde technisch anders ausgerüstet ist, muss jeder Kunde individuell informiert, beraten und betreut werden. Das macht im Detail der KEL. Deswegen ist es auch so wichtig, dass wir ausführlich und rechtzeitig von den Programmanbietern über Änderungen informiert werden und alle diese Vorhaben und Neuigkeiten an unsere Mitglieder weitergeben können. Passiert das nicht, bleibt der Ärger der Endkunden an uns hängen und wir müssen vor Ort alles lösen und rechtfertigen.

Den KEL selbst empfiehlt er, sich breit aufzustellen, den Mut zu haben auch andere Wege zu gehen. „Ich selbst mache zum Beispiel Fernsehproduktionen mit einem Team in der Eishockey Bundesliga. Das sind Dinge, die ein Fernsehtechniker eigentlich von der Pieke auf gelernt hat.“ Es geht ihm um Kompetenz in einer Fachbranche. Die dürfe nicht versickern, sondern müsse auch an die Lehrlinge weitergegeben werden. „Wir haben einen Beruf, in dem wir viel mit Strom arbeiten. Qualität und Kompetenz ist mehr als notwendig – nicht zuletzt auf Grund der Sicherheit.“ Gefragt sind in diesem Zusammenhang ebenfalls die Hersteller, mit dem Fachhandel eng zusammenzuarbeiten. Auch im eigenen Sinne. „Wir sehen ja, dass Firmen, die plötzlich nicht mehr vernünftig mit dem Fachhandel zusammenarbeiten wollten, stark verloren haben.“    

Rockenschaub verspricht, dass sich „alle Funktionäre österreichweit auch in schwierigen Zeiten – umso mehr – für unsere Branche einsetzen.“ Deswegen möchte er sich auch bei der Bundesinnung für die „ gute Zusammenarbeit zur Umsetzung meiner Vorhaben, die ich für meine Berufsgruppe benötige“, bedanken.  

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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