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Da freuen sich das Konto und die Umwelt: 650 Euro im Jahr mit neuen Geräten sparen

18.02.2009

Das Lebensministerium betont die "enorme Tragweite" von Energiesparen im Haushalt, will jedoch den Umtausch auf energieeffiziente Modelle finanziell nicht fördern.

"Im Haushalt liegen enorme Einspar-Möglichkeiten bei Energie. Das bedeutet einen massiven Gewinn für die Umwelt und das Budget der Privathaushalte, die bis zu 650 Euro pro Jahr mehr zur Verfügung haben können. Daher werden wir 2009 mit gezielten Informationen helfen, bei den hohen Strom- und Gaspreisen einzusparen und gleichzeitig dem Klimaschutz Vorschub zu leisten", sagt Umweltminister Niki Berlakovich. Finanziell könne die Regierung den Wechsel von alten Energiefressern auf neue Hausgeräte für den Einzelnen jedoch nicht fördern. "Das ist aktuell kein Thema. Das würde unseren finanziellen Rahmen sprengen", erklärt Berlakovich. Er widerspricht damit Forum Hausgeräte-Sprecher Franz Schlechta, der in Elektrojournal Online eine Unterstützung von 100 bis 200 Euro für den Kauf von energieeffizienten Großgeräten verlangt. Laut FEEI-Geschäftsführer-Stv. Manfred Müllner betrage die Förderungssumme rund 20 Mio. Euro - ein Klacks im Verhältnis zur erzielten Energieeinsparung .

Das Lebensministerium und die E-Control gaben bei der Statistik Austria eine Studie in Auftrag, die erstmals detailliert den Strom- und Gas-Einsatz in Österreichs Haushalten erhob. Von 1990 bis 2007 stieg der Verbrauch der elektrischen Energie um 23,6 Prozent. 2007 machte er 14.160 GWh aus und damit knapp ein Viertel des gesamten Stromverbrauchs.

2008 verbrauchte ein durchschnittlicher Haushalt 4.417 kWh Strom. Mehr als ein Fünftel geht für die Heizung drauf. Die elektrische Warmwasserbereitung verschlingt 17 Prozent. Hausgeräte verbrauchen 30 Prozent des elektrischen Stroms. Für die Beleuchtung werden immerhin 8,6 Prozent aufgewendet. Entscheidend auch der Stand-by-Verbrauch: Er liegt bei 4,2 Prozent der Elektrizitätsverbrauchs. Am bedeutendsten ist er für Unterhaltungsgeräte mit 128 kWh pro Jahr. >>>

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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