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Auf der diesjährigen virtuellen Entwicklerkonferenz Connect wird es auch ein Preview des Visual Studio for Mac von Microsoft geben.

Connect 2016: Microsoft tritt Linux Foundation bei

17.11.2016

Microsoft stellt den SQL Server für Linux und das Visual Studio für Mac vor. Außerdem tritt Microsoft der Linux Foundation als Platinum-Mitglied bei und Google schließt sich der .NET Foundation an.

Im Rahmen der jährlichen virtuellen Entwicklerkonferenz Connect hat Microsoft neue Partnerschaften und Produkte vorgestellt, die Microsoft Azure als Cloud-Plattform für die Entwicklung von Apps noch leistungsfähiger machen sollen.

So tritt Microsoft der gemeinnützigen Linux Foundation als Platinum-Mitglied bei, um die Zusammenarbeit mit der Open-Source-Community zu intensivieren. Microsoft hingegen begrüßt Google als Mitglied der unabhängigen .NET-Foundation. Und schließlich kooperiert Microsoft mit der Samsung Electronics Co. Ltd., um .NET-Entwickler bei der Entwicklung von Apps für die weltweit mehr als 50 Millionen Samsung-TVs, -Wearables, -Smartphones und -IoT-Geräte zu unterstützen.

Außerdem hat Microsoft die Partnerschaft mit der Non-Profit-Organisation OpenAI bekanntgegeben, die sich mit der Erforschung künstlicher Intelligenz beschäftigt, und Azure Bot Service vorgestellt.

Microsoft präsentiert auf der virtuellen Konferenz neue Dienste für die Entwicklung von Cross-Platform-Anwendungen für Windows, iOS und Android – auch auf der Basis von Linux. Als da ein Public Preview der Linux-Version von SQL Server wäre, der neben Windows-Umgebungen auch Linux-basierte Docker-Container unterstützen wird. Es wird ein Preview des Azure App Services für Linux geben – ebenfalls mit Unterstützung von Containertechnologie und nativem Linux-Support für Node.js und PHP-Stacks.

Und mit der Preview von Visual Studio for Mac entwickelt Microsoft das auf mobile Anwendungen spezialisierte Xamarin Studio zu einem Entwicklungswerkzeug für .NET und C# weiter und öffnet die Plattform gleichzeitig für das Mac-Betriebssystem.

Im Kern handelt es sich bei Visual Studio for Mac um die Komplementärversion der Windows-Ausgabe. Visual Studio Code ist als Editor integriert, so dass Entwickler keine vollständig integrierte Entwicklungsumgebung, sondern einen Stand-alone-Editor benötigen. Zudem hat Microsoft die Benutzeroberfläche an das Apple-Betriebssystem angepasst.

Um Entwicklern das Programmieren von intelligenten Apps zu erleichtern, kündigt Microsoft neue Funktionen und Services bestehender Produkte an, darunter ein Service Pack 1 für SQL Server 2016 mit verbessertem Zugriff mobiler Anwendungen auf SQL-Datenbanken.

Die Services Azure Data Lake Analytics und Data Lake Store für Azure Data Lake sind ab sofort verfügbar. Sie verbessern die Möglichkeiten von Entwicklern und Data Scientists, Daten auch in Petabyte-Größe zu verarbeiten und sicher auf Unternehmensniveau zu speichern.

Die Preview von Visual Studio Mobile Center und der Release Candidate (RC) von Visual Studio 2017 sowie Visual Studio Team Foundation Server 2017 und Azure Application Insights sind ab sofort verfügbar.

 

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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