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Computerviren: Es wird immer schlimmer / Provider gefordert

02.04.2004

Stichprobenartige Untersuchungen lassen für den österreichischen Virenspezialisten Ikarus Software den Schluss zu, dass auf fast 80 Prozent der privaten Rechner Malicious-code, Skripts, Applets oder Controls zu finden sind, die der Anwender garantiert nicht auf seinem Computer wünscht. Von harmlosen NetMeeting Pop-Ups, User-Tracking-Cookies bis zu Dialern, Bots, Spyware, Floodern, Trojanern und Backdoor-Komponenten ganz zu schweigen. Dies geht aus dem aktuellen Virenbericht für das erste Quartal 2004 hervor.
In diesem Zeitraum wurden rund 1.100 neue Virenstämme gezählt. Die absoluten "Stars" waren dabei fünf Major-Outbreaks: Sober.C, Mydoom.A, Netsky.B, Netsky.D und Bagle.B. Die jüngsten Trends weisen laut Ikarus auch nicht auf eine Deeskalation der Situation hin. Aktuelle Beobachtungen lassen befürchten, dass ein Zusammentreffen mehrerer Faktoren auf eine Virenplage biblischen Ausmaßes hindeutet.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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