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Einigung erzielt.

Bundesgremium: „Erfolg bei IMEI-Provisionen“

01.12.2015

Obmann Wolfgang Krejcik gibt „Weihnachtsfrieden“ bekannt: nach politischem Lobbyismus auf höchsten Ebenen wurde in Sachen IMEI-Provisionen erreicht, dass „keine Nachforderungen mehr gestellt werden“.

Bundesgremialobmann Wolfgang Krejcik hat am 1. Dezember 2015 vormittags bekanntgegeben, „dass es uns Dank gemeinsamer und intensivster Anstrengungen gelungen ist, rasch einen Weihnachtsfrieden wieder herzustellen.“

Wie in Elektrojournal Online berichtet, hat der Fiskus kürzlich angekündigt, dass für Preisstützungs-Gutschriften von Mobilephones/Handys, die Netzbetreiber dem Handel ausgestellt haben und ausstellen, eine zusätzliche Mehrwertsteuer eingefordert werden würde – und zwar rückwirkend bis in das Jahr 2010. Nach intensiven Verhandlungen ist dies mit heutigem Tage vom Tisch.

Krejcik: „Als langjähriger Obmann und Berufsvertreter ist mir nicht erinnerlich, dass ich jemals mit einer so massiven Bedrohungslage, die hunderte Betriebe in ihrer Existenz gefährdet hätte, konfrontiert war. Es ging ja nicht darum, etwas mehr Steuern zu bezahlen, es ging um Existenzen. Zahlreiche Anrufe betroffener Betriebe haben mich in den letzten Tagen erreicht, die die verständliche Sorge, ja eine große Angst zum Inhalt hatten.“

Bei aktuellen Betriebsprüfungen wurden bereits „immense Nachforderungen“ gestellt, die für viele Unternehmen das sofortige „Aus“ bedeutet hätten, so der Bundesgremialobmann. Einem kleineren Betrieb mit 10 Mitarbeitern etwa seien über eine halbe Million Euro vorgeschrieben worden, und das für vorerst nur 3 Jahre.

Keine Nachforderungen

Krejcik: „Auf Grund dieser dramatischen Situation haben wir alle Persönlichkeiten auf höchster Ebene alarmiert, um diese untragbare Situation für unsere Händler einer Klärung zuzuführen – Stichwort Treu und Glauben.“

Begonnen bei Präsident Christoph Leitl, dem Nationalratsabgeordneten Peter Haubner, über die Bundessparte Handel mit Obmann Peter Buchmüller und Geschäftsführer René Tritscher, bis hin zu einigen Landeskammerpräsidenten und vor allem Finanzminister Hans Jörg Schelling haben bedeutende Persönlichkeiten für dieses Thema sensibilisiert werden können, „was schlussendlich zu einer äußerst befriedigenden Lösung in kürzester Zeit geführt hat. So konnten wir in Verhandlungen im Kabinett des Bundesministers mit Michael Krammer erreichen, dass keine, wir wiederholen, keine Nachforderungen mehr gestellt werden.“

Krejcik schließt: „Möglicherweise werden wir den zukünftigen Ablauf dieser Gutschriften in Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern anpassen. Über die Erledigung des BMF werden wir so schnell als möglich informieren.“ 

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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