Direkt zum Inhalt

Bosch und Daimler kooperieren beim vollautomatisierten und fahrerlosen Fahren

04.04.2017

Entwicklungskooperation von Bosch und Daimler soll Einführung des vollautomatisierten und fahrerlosen Fahrens Anfang der kommenden Dekade ermöglichen. Ziel ist die Entwicklung und Markteinführung eines serienreifen Systems für fahrerlose Autos im öffentlichen urbanen Straßenverkehr.

Bosch und Daimler treiben gemeinsam die Entwicklung des vollautomatisierten und fahrerlosen Fahrens voran. Beide Unternehmen haben eine Entwicklungskooperation vereinbart, um vollautomatisiertes (SAE-Level 4) und fahrerloses (SAE-Level 5) Fahren im urbanen Umfeld Anfang der kommenden Dekade auf die Straße zu bringen. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung von Software und Algorithmen für ein autonomes Fahrsystem. Das Projekt vereint die Gesamtfahrzeugkompetenz mit der System- und Hardwarekompetenz des weltgrößten Zulieferers. Die dadurch entstehenden Synergien zielen auf eine möglichst frühe und abgesicherte Serieneinführung der Technologie ab.

Mit dem vollautomatisierten, fahrerlosen Fahren im urbanen Umfeld wollen Bosch und Daimler den Verkehrsfluss in Städten verbessern, die Sicherheit auf der Straße erhöhen und einen wichtigen Baustein für den Verkehr der Zukunft liefern. Die Technologie steigert unter anderem die Attraktivität von Car-Sharing. Sie ermöglicht Menschen, die Zeit im Fahrzeug bestmöglich zu nutzen und eröffnet zum Beispiel auch Menschen ohne Führerschein neue Möglichkeiten, mobil zu sein. Die Projektarbeit zielt vor allem auf die serienreife Entwicklung eines Fahrsystems, damit Autos in der Stadt vollkommen autonom fahren können. Die Idee dahinter: Das Fahrzeug kommt zum Fahrer, nicht der Fahrer zum Fahrzeug. Innerhalb eines festgelegten Stadtgebiets können sich Nutzer per Smartphone bequem ein Car-Sharing-Auto oder ein Robotertaxi ordern, das für die Weiterfahrt fahrerlos zu ihnen gefahren kommt.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Der Volkswagen-Konzern setzt auf das Hubject-Ladenetzwerk intercharge.
E-Technik
15.12.2016

Der Volkswagen-Konzern beteiligt sich an Hubject, die eine eRoaming-Plattform für europaweites Laden von Elektrofahrzeugen anbietet. Aktuell bietet Hubject Zugang für E-Mobilitätskunden zu fast 40 ...

Der E-Roller KSR Moto TTX hat eine maximale Leistung von 2,0 kW.
E-Technik
06.12.2016

Die KSR Group und Compustore gehen eine Kooperation im Bereich Elektromobilität ein – dabei sind auch Flagship Stores geplant.

Umweltminister Andrä Rupprechter kündigt ein 100-Millionen-Euro-Paket für den Klimaschutz an.
E-Technik
07.11.2016

Laut Umweltminister Andrä Rupprechter soll das Geld für E-Mobilität, erneuerbare Energieträger und thermische Sanierung eingesetzt werden.

Schnelladen 2.0: Smatrics errichtet hierzulande vier Ultra-Schnellladestationen für E-Autos.
E-Technik
03.11.2016

Zusammen mit internationalen Partnern legt Smatrics in Österreich den Grundstein zur Versorgung von E-Autos der neuen Generation: Im Rahmen des EU-kofinanzierten Projektes Ultra-E werden ab 2017 ...

Die E-Tankstelle vor dem Gemeindezentrum Eichgraben steht den Bürgern kostenlos zur Verfügung.
E-Technik
31.10.2016

Nur in den Niederlanden und in Schweden gibt es pro 100.000 Stadtbewohner mehr Elektro-Tankstellen als in Österreich.

Werbung