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Blinker an und rauf auf die Überholspur: Garant-Möbel/Wohnunion blickt positiv in die Zukunft

12.09.2012

War es früher der Preis- und Werbedruck der Großflächenanbieter, die den kleinen und mittelständischen Einrichtungshändler der heimischen Verbundgruppe schlaflose Nächte bereiteten, so hat sich die Situation nun grundlegend geändert. Die kräftig gestiegene Servicequalität, eine erfolgreiche Event-Schiene und die Expansion in Nachbarländer, lässt die Garant/Wohnunion-Gruppe auf die Überholspur einschwenken.

„Wir werden heuer den Einkaufsumsatz um rund 10 Prozent steigern können“, kündigte Verbundgruppen-Chef Christian Wimmer an, „und dieser erfreuliche Trend dürfte sich im kommenden Jahr fortsetzen.“ Garant-Möbel Austria und Wohnunion liegen damit deutlich über dem Durchschnitt des kooperierten Möbeleinzelhandels, für den RegioPlan im Jahr 2011 ein Plus von 4,4 Prozent ausweist.

 

Wimmer führt dies auf Maßnahmen zurück, die nun zu greifen beginnen. So konnte beispielsweise Service&More, die Dienstleistungsgesellschaft der beiden Verbände, die Mitgliederanzahl kontinuierlich ausweiten und zählt mittlerweile 17 Handelspartner im benachbarten Ausland. Damit wird sich der Außenumsatz aller Mitgliedsbetriebe im Jahr 2012 von 397 auf 435 Mio. Euro erhöhen. Auf Garant/Wohnunion entfallen übrigens etwa zehn Prozent des gesamtösterreichischen Möbelumsatzes (4,2 Mrd. Euro).

 

Messlatte für Servicequalität

„Die Konsumenten haben höhere Ansprüche, die der Fachhandel am besten erfüllen kann. Qualität, Service, exklusive Sortimente und planerische Fachkompetenz werden mehr und mehr wert. Und sie schätzen die regionale Nähe, die Ihnen Vertrauen und Sicherheit gibt“, so Wimmer. Zusammen mit der signifikant erhöhten Dienstleistungsqualität erreichen die Garant/Wohnunion-Mitglieder eine Weiterempfehlungsrate von 93 Prozent. „Das ist eine echte Messlatte für Servicequalität“, betont Wimmer.

 

Damit diese künftig noch höher gelegt werden kann, sorgt seit dem Frühjahr eine Online-Akademie für die Weiterbildung des Verkaufspersonals. Knapp über 200 Teilnehmer konnten bereits verzeichnet werden, 45 dürfen sich diplomierte Einrichtungsberater oder Raumdesigner nennen.

 

Viele Events, zu wenig Mitarbeiter

 

Dazu passend wird in Kürze eine neue Werbekampagne gestartet, mit der die Fachhändler in den Wettbewerb um die besten (Mitarbeiter-)Köpfe eintreten und sich als stimmige Arbeitgeber-Marke aufbauen wollen. „Unsere Häuser suchen Dutzende Verkäufer, Bodenverleger und Monteure, sie haben sichere Arbeitsplätze mit guter Bezahlung und ein familiäres Arbeitsklima zu bieten“, so Wimmer, der bei jedem zweiten Betrieb von  Personalproblemen weiß. Man wolle sich nunmehr als Top-Arbeitgeber in der Region verankern und damit gleichzeitig einen langfristigen Imageaufbau betreiben. Vorgesehen sind Anzeigen in Regionalmedien, im Internet sowie der vorhandenen Publikationen, Rechnungen und Werbemittel des Verbandes. Die Botschaft, die damit auf breiter Basis vermittelt werden soll: „Grandiose Aussichten“, wenn man im Einrichtungsfachhandel arbeitet.

 

Grandiose Aussichten bieten auch die schlüsselfertig bereitgestellten Veranstaltungen in den Einrichtungshäusern, mit denen sowohl Stammkunden zum Besuch der Einrichtungshäuseranimiert als auch durchschnittlich rund 30 Prozent Neukunden angelockt werden. Marketingleiter Samuel Steiner blickt in den letzten Jahren auf 220 Events mit insgesamt 25.200 Besuchern zurück.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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