Direkt zum Inhalt

Bessere Auftragslage: Immer weniger Österreicher müssen kurzarbeiten

03.12.2009

Per 1. Dezember gab es 33.481 Kurzarbeiter in Österreich, das waren um 3.659 Beschäftigte weniger, als noch Mitte des Vormonats. In den meisten Unternehmen hat sich somit die Auftragslage verbessert, in einigen wurden allerdings auch Kündigungen ausgesprochen.

Insgesamt gibt es Kurzarbeitsmodelle in 253 Betrieben, weiß das Arbeitsmarktservice. Lediglich in Oberösterreich nahm die Zahl der Kurzarbeiter sogar zu. Hier gibt es nun insgesamt 9.156 Kurzarbeiter, also um 326 Personen mehr. Und das obwohl große Unternehmen wie Voestalpine oder KTM wieder zur Vollarbeitszeit zurückgekehrt sind. Deutlich zurückgegangen ist die Zahl der kurzarbeitenden Beschäftigten auch in der Steiermark und zwar von 8.961 auf 8.006 Personen.

Ohne das Kurzarbeitsmodell wäre die Arbeitslosigkeit in Österreich stärker angestiegen, ist man beim AMS überzeugt. Das hätte rund 10.000 bis 13.000 Menschen betroffen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Branche
23.03.2020

Die Regierung hat den Unternehmen ein ausgesprochen attraktives Kurzarbeitspaket geschnürt. Nachbesserungsbedarf gibt’s hier aber trotzdem – vor allem für Klein- und Mittelbetriebe.

"Dass die Corona-Kurzarbeit auch für Lehrlinge anwendbar sein wird, ist ein wichtiges Signal für unsere tausenden Ausbildungsbetriebe", sagt Bundesspartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster.
Aktuelles
20.03.2020

Kurzarbeit statt Kündigung sollte angesichts des vorliegenden Modells eine gute Option sein und vielfach angenommen werden, sagt die Bundesspartenobfrau.

Branche
19.03.2020

Heute Abend hat das AMS alle Dokumente zum Thema Kurzarbeit online gestellt. Begehren, Pauschalsatztabellen, Erläuterungen zu den Pauschalsätzen und die Richtlinie können ab sofort heruntergeladen ...

Kurzarbeit soll helfen, die Arbeitskosten temporär zu verringern und gleichzeitig die Beschäftigten zu halten.
Branche
17.03.2020

Was bringt Kurzarbeit und wie funktioniert diese Maßnahme eigentlich? Wissenswertes dazu kompakt zusammengefasst.

Ob AMS und Osram ins Geschäft kommen, entscheidet sich in Kürze.
E-Technik
12.08.2019

Der österreichische Chip-Produzent AMS will Osram übernehmen: Das Kaufangebot liegt bei 4,2 Milliarden Euro.

Werbung