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Baustellen: Gemeinsame Lösung entpuppt sich als schwierig

25.03.2020

Eine einheitliche Lösung für die Baubranche könnte sich als schwierig erweisen, wie der erste Baugipfel zeigte. Auch Elektro-Bundesinnungsmeister Andreas Wirth macht sich für eine klare Regelung in Sachen Baustellen stark.

Es sind schwierige Tage für die heimische Wirtschaft im Allgemeinen, die Baubranche im Speziellen. Das Corona-Virus hält die Welt in seinem Bann und aktuell ist an einen normalen Tagesablauf eher schwer zu denken. Dennoch wurde der Baubetrieb noch nicht eingestellt – im Gegensatz zu vielen anderen Bereichen des alltäglichen Lebens.

Baugipfel: Lösung in weiter Ferne?

Am Montag den 23.3. trafen sich die Sozialpartner mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober zudem auch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und die Arbeitsministerin Christine Aschbacher zugeschaltet waren, um klare Regelungen für die Baubranche zu schaffen. Über den Inhalt der Gespräche wurde jedoch Stillschweigen vereinbart, „um eine gemeinsame rasche Lösung nicht zu gefährden“. Die Gespräche sollen in den folgenden Tagen fortgesetzt werden.

Internen Angaben zu Folge sollen die Gespräche vor allem daran gescheitert zu sein, dass die Bundesregierung sowie die Wirtschaftskammer Baustellen offen halten wollen, während die Gewerkschaft Bau-Holz die Schließung für unabdingbar hält. Ebenso soll von einer Aufhebung der Mindestabstand-Regel von einem Meter gesprochen worden sein, um somit bereits geschlossene Baustellen wieder öffnen zu können. „Bis zur klaren Regelung appelliere ich, die gesundheitlichen Interessen der Beschäftigten vor die wirtschaftlichen Interessen zu stellen“, kommentiert der GBH-Bundesvorsitzender Josef Muchitsch die Gespräche.

Sicherheit der Mitarbeiter im Vordergrund

Eine rasche Lösung forderte indes auch BIM Andreas Wirth in einem Interview mit dem Ö1-Morgenjournal. „Wir wollen ja arbeiten, wir wollen Geld verdienen, damit wir unseren Mitarbeitern einen fairen Lohn zahlen können“, sagte Wirth, wichtig sei aber vor allem die „die Sicherheit unserer Mitarbeiter.“

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