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Bauknechts „Big“ kommt weiterhin aus Schorndorf – Standort-Vereinbarung getroffen

30.01.2007

Unternehmensleitung, Südwestmetall und IG Metall haben einen Ergänzungstarifvertrag über eine Standortsicherung für Schorndorf vereinbart. Bis 2010 sind damit betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen.

Mit dem vereinbarten Ergänzungsvertrag für das Bauknecht-Werk Schorndorf soll die Wettbewerbsfähigkeit verbessert und der Standort im Whirlpool-Konzern gefestigt werden.
Für Geschäftsführer Manfred Davids steht dabei die Produktion der "Big"-Waschmaschinen für den US-Markt bzw. eines Nachfolgemodells im Fokus: "Mit der Vereinbarung sind wir diesem Ziel einen wichtigen Schritt näher gekommen."

Dieter Knauß, Verhandlungsführer der IG Metall: "Für uns ist wichtig, dass das Unternehmen eine Mindeststückzahl von 550.000 Maschinen pro Jahr und den Verbleib aller bisherigen Funktionen am Standort Schorndorf zusichert. Zusätzlich sind betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2010 grundsätzlich ausgeschlossen."

Einsparungen von fünf Millionen Euro im Jahr

Zuletzt hatten hohe Transportkosten und ein starker Euro zu einem Wettbewerbsnachteil geführt. Voraussetzung für die Einigung ist eine Kostenreduktion von fünf Mio. Euro pro Jahr sowie weitere 1,3 Mio. Euro pro Jahr für die Produktion eines Nachfolgemodells in Schorndorf.
Erreicht werden sollen diese Einsparungen durch Veränderungen bei der ERA-Einführung, Streichung der Rest-Erholungszeit, Reduktion betrieblicher Sonderzahlungen oder alternativ durch das Einbringen von Zeitkonten sowie durch wertgleiche Regelungen für alle Beschäftigten.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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