Direkt zum Inhalt

AustrianSkills 2018: Kampf um internationale Startplätze

20.11.2018

Rund 400 Teilnehmer kämpfen von 22. bis 25. November in Salzburg bei AustrianSkills 2018 um die Qualifikation für internationale Bewerbe. Zusätzlich treten in einigen Bewerben internationale Gäste an, um die heimischen Fachkräfte zu fordern. Mit dem Industrie 4.0-Bewerb findet eine Weltpremiere statt.

Die österreichischen Staatsmeisterschaften der Berufe finden von 22. bis 25. November 2018 im Rahmen der Berufs-Info-Messe (BIM) in Salzburg statt. In den mehrtägigen Wettbewerben treten die besten Fachkräfte Österreichs in 39 Bewerben gegen ihre Berufskollegen an, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. 15 Berufe gehen heuer erstmals bei den Staatsmeisterschaften an den Start.

Das Ergebnis bei AustrianSkills ist die Grundlage für die Entsendung zu WorldSkills 2019 und zur Heim-EM EuroSkills 2020 in Graz. In Salzburg werden rund 400 junge Nachwuchsfachkräfte, einige internationale Gäste und mehr als 30.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Im Beruf Store Seller wird es Publikumsbewerbe auf der offiziellen AustrianSkills Bühne geben.

Industrie 4.0 erstmals als Wettbewerb

Mit dem Teambewerb „Industrie 4.0“ findet zudem eine Weltpremiere statt. SkillsAustria plant, diesen Bewerb bei EuroSkills und WorldSkills einzureichen und führt zu diesem Zweck weltweit erstmalig eine Staatsmeisterschaft durch.

Die Teilnehmer der Berufsmeisterschaften müssen eine Berufs- bzw. Schulausbildung in Österreich absolviert haben. Für die internationalen Bewerbe benötigen sie berufsspezifische Englischkenntnisse und müssen zudem zum Zeitpunkt des Wettbewerbes volljährig sein. Die Altersgrenze für WorldSkills liegt bei 22 Jahren und bei EuroSkills bei 25 Jahren.

„Mehr als 250 österreichische Top Unternehmen haben uns die besten heimischen Nachwuchs-Fachkräfte geschickt. Wir erwarten ein hohes Niveau und großen Kampfgeist von unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Denn schließlich geht es um die Qualifikation für WorldSkills 2019 in Kazan und unsere Heim EM 2020. Wer international antreten will, muss bereits jetzt eine herausragende Leistung zeigen“, so Martha Schultz. Die Vizepräsidentin der WKÖ freut sich über eine Rekordanzahl an Sponsoren, die sie auf die positive Außenwirkung der österreichischen Fachkräfte zurückzuführt. „Mein Dank gilt unseren mehr als 100 Partnerinnen und Partnern, deren Untersützung maßgeblich zur professionellen Durchführung der 39 Wettbewerbe beiträgt“, betont Schultz.

Werbung
Werbung