Ausländische Vorsteuerrückvergütung nur mehr bis 30.6.2009! Diese Frist ist nicht verlängerbar!
Diese Rückerstattung von Vorsteuern aus dem EU-Raum sowie aus manchen Drittstaaten muss bis spätestens 30. Juni in dem jeweiligen Land beantragt werden.
Das heißt, bis Ende Juni muss der Antrag mit allen Original-Dokumenten und Belegen bei den jeweiligen Vergütungsbehörden eingehen. Andernfalls ist keine Rückerstattung mehr möglich. Dem Vorsteuervergütungsantrag ist außerdem eine aktuelle Unternehmerbescheinigung beizulegen. Diese wird vom österreichischen Finanzamt ausgestellt und darf nicht älter als ein Jahr sein.
Neue Regeln
Ab dem Veranlagungszeitraum 2009 gibt's neue Regelungen bei der Vorsteuervergütungen aus dem EU-Ausland. So verlängert sich die Einreichungsfrist von 30. Juni auf 30. September des Folgejahres. Der Antrag wird außerdem nicht mehr im Ausland, sondern beim österreichischen Finanzamt eingereicht.
So müssen keine Unternehmerbescheinigungen vorgelegt und die Rechnungen im Regelfall nicht mehr im Original übermittelt werden. Andererseits wollen einige Länder (z.B. Deutschland), dass Kopien der Rechnungen in Form eines Scans dem Antrag beigelegt sind. Um im nächsten Jahr nicht den Überblick über rückerstattbare ausländische Vorsteuern zu verlieren empfehlen die Steuer-Experten von LBG, bereits jetzt organisatorische Maßnahmen zu treffen, insbesondere hinsichtlich des Scannens von Rechnungen.
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