Direkt zum Inhalt

Aus vier mach drei: Wird die Futura ab 2007 um einen ganzen Tag reduziert?

23.11.2006

Die "Weißen" haben sich nämlich darauf geeinigt, auf den Messe-Sonntag ab nächstem Jahr zu verzichten (womit auch der Händler-Event entfallen würde) und dafür die Öffnungszeiten um eine Stunde täglich zu verlängern. Ein klares Statement der "Braunen" dazu stehe aber noch aus, erklärte BSH-Chef Franz Schlechta gegenüber Elektrojournal Online.

Auf der Futura 2005 war man von der Besucherfrequenz am letzten Messetag noch durchaus angetan. Heuer hielt sich die Begeisterung der Aussteller über den Zustrom am Sonntag dagegen eher in Grenzen - trotz der insgesamt gestiegenen Besucherzahlen.
Was zumindest einer der Gründe für die Foren der großen und kleinen Weißware sein dürfte, sich für eine Kürzung der Messedauer von vier auf drei Tagen auszusprechen - neben einer gewissen Kosteneinsparung, versteht sich.

Franz Schlechta: "Ich war selber erst skeptisch, habe mich dann aber davon überzeugen lassen, dass wir durch den Verzicht auf den Sonntag sicher keine Kunden verlieren werden. Der Vorschlag wurde daher auch von allen angenommen. Lediglich ein Kleingeräte-Anbieter hat dagegen gestimmt."

Entfällt der Messe-Sonntag, würde das freilich auch das Aus für den gemeinsamen Event der Industrie- und Handelspartner am Samstagabend bedeuten. Hat da der Rotstift nicht doch die entscheidende Rolle gespielt?
Schlechta: "Gegen diese Veranstaltung, die heuer meines Erachtens sogar noch besser verlaufen ist als im Vorjahr, gab es nichts einzuwenden. Aber wenn der Sonntag entfällt, entfällt eben auch der Event."

Drei Tage Futura mit jeweils zehn Stunden

Trotzdem würden nach den Vorstellungen der WW-Aussteller nicht alle acht Sonntagsstunden entfallen, sondern nur fünf. Denn auch die Öffnungszeiten will man verändern: Statt täglich von 9 bis 18 Uhr (resp. 9 bis 17 Uhr am Sonntag) sollen die Messehallen am verbleibenden Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils von 10 bis 20 Uhr geöffnet bleiben.
"Die Idee dahinter ist", ergänzt Schlechta, "den Tag quasi mit einem Soft End ausklingen zu lassen, zumal sich die Besuchszeiten ja schon bisher bei etlichen Ausstellern bis in den frühen Abend erstreckten."

Bleibt nur noch abzuwarten, wie die Vertreter der anderen Foren den Vorschlag aus der Weißwaren-Szene aufnehmen. Eine definitives Ja oder Nein zu einer Dreitages-Futura, sagt Schlechta, habe er aus der Unterhaltungselektronik noch nicht vernommen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Hausgeräte
12.12.2018

Keine schönen Weihnachten gibt’s für die rund 25 Mitarbeiter des Hausgeräte-Profis. Das 1964 gegründete Unternehmen aus dem dritten Wiener Gemeindebezirk musste den schweren Gang zum ...

Jochen Ludwig wirft nach nur acht Monaten an der Spitze das Handtuch.
Branche
12.12.2018

Der Vorstandsvorsitzende von Expert SE (Expert Deutschland) hat auf eigenen Wunsch um vorzeitige Auflösung seines Vertrags gebeten. Jochen Ludwig hatte erst im April dieses Jahres das Amt in der ...

Branche
12.12.2018

Im Endspurt steckt derzeit Rentier Rudi: Noch bis zum 31. Dezember spielt er bei der Weihnachtsaktion von Versicherungsvermittler assona mit Fachhandelspartnern um assona-Coins. Im Pop-up-Store ...

Branche
12.12.2018

Die aktuelle Weihnachtsumfrage der GfK Austria beantwortet diese und andere Fragen und liefert Informationen über die Meinung und die Verhaltensweisen der Österreicher zum Fest des Jahres.

Peter Pollak nimmt bei Dyson den Hut und wird sich neuen Aufgaben widmen.
Hausgeräte
11.12.2018

Peter Pollak, Geschäftsführer der Dyson Austria GmbH, verlässt das Unternehmen zum Ende des Jahres. Martyn Davies, Managing Director CEE & Nordics bei Dyson, übernimmt kommissarisch seine ...

Werbung