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Auch Wien funkt jetzt digital: Seit heute ist die digitale Zukunft Wirklichkeit

22.10.2007

Damit sind knapp ein Jahr nach der Einführung von DVB-T rund 80 Prozent aller österr. Haushalte mit DVB-T versorgt. Gleichzeitig startete die Übertragung von drei weiteren Fernsehprogrammen: Puls 4, ORF Sport Plus und 3sat werden damit 70 Prozent der Bevölkerung zur Verfügung stehen.

In Wien und Umgebung, in St. Pölten, im Weinviertel, in der Region um den Jauerling sowie in Eisenstadt und Mattersburg kann Antennenfernsehen seit heute nur mehr digital empfangen werden. Damit ist knapp ein Jahr nach der Einführung von DVB-T der erste Umsetzungsabschnitt abgeschlossen. "Österreich hat die Umstellung auf DVB-T sehr zügig geschafft", zeigt sich Michael Wagenhofer, Geschäftsführer der Digitales Fernsehen Förder GmbH, zufrieden. "Vier von fünf Österreichern sind bereits mit digitalem Antennenfernsehen versorgt."

Drei neue Programme über Antenne

Zeitgleich beginnt die Übertragung von drei neuen Programmen in den Gebieten, die bereits seit vergangenem Oktober mit DVB-T versorgt sind. Von 16 Sendeanlagen in ganz Österreich werden Puls 4, ORF Sport Plus und 3sat mittels DVB-T-Endgeräts zu empfangen sein.

Die Übertragung der neuen Programme wird möglich, da durch die endgültige Umrüstung in Ostösterreich Frequenzen frei werden, die für den so genannten MUX B, die zweite Programmbelegung, genutzt werden können. "Mit den drei neuen Programmen können unsere Zuseher jetzt den zentralen Mehrwert des digitalen Antennenfernsehens - die größere Programmvielfalt - erleben", so Wagenhofer.

Mehr DVB-T für Tirol, Niederösterreich und die Steiermark

Mit der Umrüstung der letzten Landeshauptstädte beginnt auch in weiteren Landesteilen von Tirol, Niederösterreich und der Steiermark heute der Sendebetrieb für digitales Antennenfernsehen. Wagenhofer: "Wir arbeiten jetzt an der nächsten Welle der Umstellung. Da geht es um die Regionen".

Lienz und Hopfgarten in Tirol, Weitra, Poysdorf, Zwettl und Baden in Niederösterreich sowie Schladming in der Steiermark werden seit heute mit digitalem Signal für die Programme ORF1, ORF2 und ATV versorgt. Das analoge Signal wird bis zur endgültigen Umrüstung weiterhin parallel zum digitalen übertragen.

"Bis Ende 2008 wollen wir rund 90 Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher mit DVB-T erreichen. Es bleibt aber allen ausreichend Zeit, sich während der Umstellungsphase auf die neue Technik einzustellen". 2010 soll der Ausbau abgeschlossen und damit ganz Österreich mit Antennen-Fernsehen versorgt sein. MUX B bleibt dagegen aus heutiger Sicht auf die Sender der Landeshauptstädte beschränkt.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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