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Franjo Bobinac

Auch wenn der Rubel nicht mehr rollt: Gorenje schafft wieder ein Plus

16.03.2015

Die politische Situation in der Ukraine und in Russland schmerzt einen stark nach Osten orientierten Produzenten wie Gorenje. Angesichts dieser Ausgangs-Bedingungen freut man sich beim slowenischen Lieferanten über das bescheidene Umsatz-Plus von 0,4 Prozent im Jahr 2014 – zumal das EBIT von einem Rekord-Verlust in 2013 wieder ins Plus drehte.

2013 blieb für Gorenje unterm Strich ein Minus von 25 Mio. Euro, im abgelaufenen Jahr schaute gerade mal wieder ein Plus raus: von 1,2 Mio. Euro. Das EBIT konnte um 19,8 Prozent auf 43,5 Mio., der Umsatz um 0,4 Prozent auf 1,24 Mrd. Euro gesteigert werden. Zugleich wurde die Netto-Verschuldung um 27,1 Mio. Euro verringert, um die finanzielle Stabilität des Konzerns zu erhöhen. Auch die F&E-Ausgabe erhöhten sich 2014 – um 0,4 Prozentpunkte auf insgesamt 2,9 Prozent. Das brauchte es auch, um die neueste Generation an Herden und Kochfeldern zu entwickeln, die unter anderem auf IFA und LivingKitchen zu sehen waren.

                    

Österreich hop, Ukraine drop

 

Zu den Märkten, in denen Gorenje an Umsatz zulegen konnte, zählen nebst Österreich, Deutschland und dem slowenischen Heim-Markt auch Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Bosnien-Herzegovina, Rumänien, Bulgarien, Australien sowie Nordamerika. Für gesundes Umsatz-Wachstum sorgten die Premium-Geräte, die nach Konzern-eigenen Zahlen, bereits einen Stück-Anteil von 16,4 Prozent an den Gesamt-Verkäufen ausmachen.

 

Auf die Hälfte des bisherigen Umsatz-Volumens brach der ukrainische Markt ein. Auch die historische Rubel-Entwertung im abgelaufenen Jahr sorgte für einen Aderlass: Immerhin brach der Rubel im Vergleich zum Euro um 37 Prozent ein. Trotz dieser Situation konnte Gorenje 2014 in Russland zulegen, für heuer rechnet man erstmalig mit einem Rückgang. Insgesamt sind für die Gruppe im Jahr 2015 Umsätze von 1,22 Mrd. Euro, ein EBITDA von 92,9 Mio. und ein EBIT von 43,1 Mio. Euro geplant. Der Netto-Gewinn soll wieder steigen – auf 6,1 Mio. Euro.

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