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Auch AVA-Sparte wird verkauft: Thomson sagt zum Endkundengeschäft leise Servus

23.10.2007

Ein Verkaufsvertrag für die CE-Aktivitäten außerhalb Europas sei demnach bereits unterschrieben. Damit einher geht auch die Schließung von Thomson AVA-Europe.

Derzeit verkauft das Unternehmen in der AV-Sparte weltweit noch eine Reihe von Produkten wie DVD- oder MP3-Player. Bis Ende des Jahres wird dieses Geschäft auch noch regulär durchgezogen, danach werden das amerikanische Label RCA sowie die außereuropäischen AV-Aktivitäten an die Audiovox Corporation verkauft.

Bezüglich der Zukunft von AVA-Europe seien zahlreiche Gespräche mit potenziellen Partnern geführt worden. Erfolglos, wie es scheint, denn das Unternehmen wird nun per Jahresende geschlossen. So platzte im Vorjahr beispielsweise der AVA-Verkauf an die schweizerische Oristano-Holding im letzten Moment. Einen Hoffnungsschimmer gibt es übrigens für Skymaster (Satellitenempfänger), hier wird noch mit einem Interessenten verhandelt. Die Kosten für die Schließung der europäischen Aktivitäten werden mit insgesamt rund 30 Mio. Euro beziffert.

In Zukunft wird sich der französische Konzern dann auf seinen neuen Schwerpunkt konzentrieren: Produzenten von medialer Unterhaltung technisch auszurüsten.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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