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Apple zieht Schwanz ein: Kaffeehausbesitzerin hat ihr eigens kreiertes Logo wieder für sich

03.10.2013

Dass Apple alles klagt, was geht (und was nicht), ist bekannt. Vor rund zwei Jahren sorgte eine Klage gegen eine Kaffeehausbesitzerin für Aufsehen, die einen Apfel als Symbol für ihr Geschäft gewählt hatte. Mittlerweile dürfte der Konzern aus Cupertino aber eingesehen haben, dass die Aktion doch ein wenig überzogen war, wie Winfuture berichtet.

Gut zwei Jahre hatte die Besitzerin des Cafés "apfelkind" in Bonn Zoff aufgrund ihres liebevoll gestalteten Logos. Dem Weltkonzern war das Kaffeehaus ein Dorn im Auge; man fürchtete sich besonders vor dem Verkauf von Computer & Co. - was die Besitzerin jedoch nie vorgehabt hätte – abgesehen davon, dass das Logo jenem von Apple auch nicht ähnlich sieht.

Nun hat Apple den beim Patentamt eingereichten Widerspruch plötzlich zurückgezogen. Erst wollte man eine Zusicherung der Besitzerin, dass sie unter ihrer Marke bestimmt keine elektronischen Geräte verkaufen werde. Eine Verschwiegenheitserklärung wollte sie jedoch nicht unterzeichnen. Schlussendlich hat sich der „Fall“ doch aufgelöst. Die Kaffeehausbesitzerin will jetzt expandieren. Ihr haben die Meldungen über ihr Café offenbar nicht so sehr geschadet.

Apropos Patent: Erst kürzlich wurde ein Patent von Apple für ein “tragbares elektronisches Gerät zur Fotoverwaltung” für ungültig erklärt. Wer im Glashaus sitzt…

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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