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Analog adé: Astra will mit den Händlern die volle Digitalisierung umsetzen

13.04.2010

Ende April 2012 soll die Analogabschaltung via Satellit über die Bühne gehen. Von da an sendet Astra nur mehr digital. Damit dann niemand auf seinem Schirm schwarz sehen muss, will das Unternehmen die 200.000 analogen Sat-Haushalte in Österreich rechtzeitig auf digitale Geräte umrüsten. Das sei realistisch, sagt Joachim Knör, Vize-Präsident von Astra Deutschland, und setzt dabei voll auf den Fachhändler.

 
Um den Geräte-Wechsel voranzutreiben, fuhr Astra bereits 2009 eine Digitalisierungskampagne. Unter anderem mit einem mehrseitigen Special in Allesdigital. Und auch 2010 soll die Digi-Trommel wieder kräftig gerührt werden. „Der wichtigste Faktor der Kampagne ist der Handel, die Beratung an vorderster Front. Der wichtigste Kanal ist also POS“, sagt Knör. Und davon werde auch der Handel profitieren. 363.000 Receiver für den digitalen Empfang via Satellit gingen 2009 über die rotweißroten Ladentische. Das sind mehr als je zuvor. Der Trend hält an. Im Februar stieg der Absatz gegenüber dem Vergleichsmonat 2009 um über 30 Prozent. Und wenn die neue Promotion läuft, sollen digitale Sat-Receiver überhaupt wie die warmen Semmeln weggehen.

Astra unterstützt die Händler mit Werbemitteln wie Flyer, Infobroschüren oder Argumentationshilfen. Auch Händlerschulungen sind geplant. In Kooperation mit dem ORS wird eine gemeinsame Händlerroadshow und eine Promotion-Aktion vor der Fußball-WM durchgeführt. Die Kampagne startet Ende April. Der Claim: „Das große Gernsehen für alle“.

 

Jeder Zweite schaut via Astra

 

 „In den letzten zehn Jahren ist es uns gelungen, unsere Position als erfolgreichste TV-Infrastruktur in Österreich konsequent auszubauen“, sagt Wolfgang Elsäßer, Chef von Astra Deutschland. Jeder zweite der 3,5 Millionen digitalen und anlogen TV-Haushalte in Österreich empfängt seine Programme über Astra. Zwei von fünf Haushalten gucken über Kabel. 2,4 Millionen Fernsehhaushalte sind digital. Hier hält Astra sogar zwei Drittel.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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