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Alno 2013 – Jetzt wird es ernst mit der umfassenden Neuausrichtung des Alno-Konzerns

01.02.2010

Unter dem Titel Alno 2013 soll eine umfassende Neuausrichtung der vier Tochterunternehmen stattfinden. Das Strategiepaket wurde vom Aufsichtsrat einschließlich der Arbeitnehmervertreter genehmigt.

Damit will Alno die Ertragskraft als auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken. Betroffen sind sämtliche Konzernbereiche, von Sortimentsstrategie, Fertigung, Vertrieb und Verwaltung bis hin zu Standortverlagerungen. Das wird sich auch auf die Personalstruktur auswirken. Denn Ziel der Konzernführung ist es, ab 2013 eine Vorsteuermarge von fünf Prozent zu erreichen.

"Alno 2013 ist ein tragfähiges Konzept mit der richtigen Balance zwischen Kostensenkungs- und Wachstumsmaßnahmen," ist Vorstandschef Jörg Deisel überzeugt. "Wir haben dabei jedes Element der Wertschöpfungskette durchleuchtet, sodass die einzelnen Teilprojekte optimal ineinander greifen." Im ersten Schritt wird 2010 die Produkt- und Markenstrategie des Konzerns neu ausgerichtet.

Dabei werden die bestehenden Marken Alno, Wellmann, Impuls und Pino im Hinblick auf ihr Sortiment und den Markenauftritt überarbeitet und klarer in verschiedenen Preissegmenten und Absatzkanälen im In- und Ausland platziert. Dadurch sollen die vier Marken schärfer voneinander abgegrenzt werden. Ein erstes Ergebnis soll bereits im April auf der Eurocucina präsentiert werden.

Die Fertigungsprozesse sollen eine Vereinheitlichung von Produkt- und Produktionsstandards sowie eine bessere Ressourcenauslastung bringen. Die Fertigung soll technisch und administrativ schlanker werden. Die Serienfertigung mit hohen Stückzahlen für die Marken Alno und Wellmann wird dabei künftig in Enger angesiedelt. Insgesamt soll die Anzahl der Beschäftigten von heute 1.900 auf rund 1.650 bis zum Ende des Jahres 2013 sinken. Die Konzernholding soll nach Düsseldorf verlagert werden. Zudem sollen alle Servicebereiche wie etwa Kundenservice, Rechnungswesen, Controlling, IT, Personal und Auftragserfassung zentralisiert werden. Wo die zentrale Verwaltung sitzen wird, ist noch nicht fix.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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