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Dass sich die konjunkturelle Dynamik im Land zum Ende des Jahres abgeschwächt hat, zeigt auch das Creditreform Klimabarometer. Hier konnte sich der Index im Herbst 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Zähler von plus 23,9 auf plus 25,5 Punkte verbessern, liegt jedoch, anders als in den Jahren zuvor, unter dem Frühjahresergebnis (plus 27,6 Punkte).

Alles ist (noch) gut: Creditreform präsentiert sein herbstliches Klimabarometer

15.11.2018

Konjunkturforscher haben wieder 1.700 österreichische Klein- und Mittelunternehmen nach der aktuellen Wirtschaftslage und den Ausblicken für die kommenden sechs Monate befragt.

Nachdem im vergangenen Frühjahr das Creditreform Klimabarometer als Gradmesser für die Wirtschaftslage und -stimmung der österreichischen KMU die besten Werte seit 2007/2008 auswies, scheint der Höhepunkt nun im Herbst 2018 erreicht worden zu sein. Die Geschäftslage ist nach wie vor sehr gut, aber die Erwartungshaltungen für die kommenden Monate sind etwas gedämpft. Ursache dafür sind die bekannten Themen um den BREXIT, die protektionistische US-Politik sowie die zu erwartende Zinswende in Europa. Noch können sich aber die heimischen Unternehmen auf ihre Exporterfolge (befeuert durch die deutsche Exportwirtschaft), den stabilen Binnenkonsum und eine sinkende Arbeitslosigkeit verlassen. 2019 wird aber sicher ein spannendes Jahr mit zahlreichen Herausforderungen werden.

Besonders erfolgreich lief es in den letzten Monaten übrigens für die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes und der Baubranche. Mit deutlichem Abstand folgen die Dienstleistungsbranche und der Handel. Die meisten mittelständischen Betriebe waren in den letzten Monaten mit ihrer Geschäftslage zudem zufriedener als im Jahr zuvor. Allerdings hat die Umsatzkurve des österreichischen Mittelstandes im Herbst 2018 eine Delle auf hohem Niveau bekommen. Interessant: Im Handel freute sich jeder dritte Befragte über Umsatzsteigerungen. Gleichzeitig klagte auch jeder fünfte über ein Umsatzminus.

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