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Alle zwei Jahre wieder: Rexel lud zum Partner-Abend und kürte seine Top-Lieferanten

25.09.2018

Gemeinsam statt einsam – für Rexel nicht nur leere Worthülse, sondern tagtäglich gelebtes Motto. Zu sehen und erleben gab’s das am zweiten Partner-Abend, zu dem man wieder seine Lieferanten lud und die besten unter ihnen auch auszeichnete.

Für den Marktführer im Großhandel von Elektroinstallationsmaterial und Elektrogeräten sind seine strategischen Partner ein wesentlicher Faktor für den Erfolg – und dieser kann sich in den vergangenen beiden Jahren wirklich sehen lassen: über 35 Mio. Euro mehr Umsatz als 2016, mehr als 400 Neukunden (zusätzlich zu den bereits bestehenden rund 12.000 aktiven Kunden) und über 40 neue Mitarbeiter sprechen hier eine deutliche Sprache.

Grundstein für eine Tradition

Nach der Premiere des Rexel Austria Partner-Abends im Jahr 2016 wurde mit der diesjährigen, zweiten Veranstaltung dieser Art, der Grundstein für eine Tradition gelegt. Das Veranstaltungsformat, bei dem Robert J. Pfarrwaller, CEO der Rexel Austria Gruppe, mit rund 300 Gästen das „Who is Who“ der heimischen Elektrobranche begrüßen durfte, konnte auch diesmal wieder mit zahlreichen, interessanten Programmpunkten und Fakten aufwarten.

Wie beispielsweise mit der Erkenntnis, dass es ein wesentlicher Teil des Rexel-Erfolgskonzeptes ist, nicht nur als bloßer Händler zu fungieren, sondern seinen B2B-Kunden echten Mehrwert durch fortschrittlichen Service zu bieten. Dabei spielen technologische Entwicklungen wie zum Beispiel der Onlinehandel immer öfter eine erfolgsentscheidende Rolle.

So werden bereits 45 Prozent des Rexel Austria-Gesamtumsatzes mittlerweile über E-Commerce generiert. Dabei war Pfarrwaller wichtig zu betonen, dass Initiativen in Sachen Digitalisierung und E-Commerce nicht zulasten der Mitarbeiter gehen. „Wir haben unseren Mitarbeiterstand dadurch nicht reduziert. Im Gegenteil, unser Programm ist ein Wachstumskurs. Wir ersetzen nicht nur pensionsbedingte Personalabgänge sondern haben uns in vielen Bereichen auch personell verstärkt. In den letzten beiden Jahren wurde der Personalstand um insgesamt fast 40 Mitarbeiter erhöht. Die überwiegende Mehrheit der 640 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist direkt für den Kunden da. Durch den Einsatz moderner elektronischer Werkzeuge, sind wir in der Kundenbetreuung noch effektiver und können uns durch gewonnene zeitliche Ressourcen noch effizienter um den Kunden kümmern, und diesen bei unterschiedlichsten Aufgabenstellungen unterstützen“, betont der Geschäftsführer.

Multichannel weiterhin im Fokus

Trotz des E-Commerce Erfolges wird auch die Offline-Beratung nicht vernachlässigt. Die österreichweit fast Verdoppelung der Abholstandorte, welche in den letzten Monaten umgesetzt wurde, unterstützt Kunden, wenn ungeplanter Warenbedarf entsteht und wenn es schnell gehen muss. Gerade in verkehrskritischen Regionen wie Graz oder Linz ein enormer Vorteil, der bereits von vielen Kunden in Anspruch genommen wird. Ein Beleg dafür, dass Rexel seine Multichannel-Strategie weiter verfolgt und ausbaut.

Dass der Großhandel auch bei Kundenanforderungen zu Themen wie „Digitalisierung und Automatisierung“ durchaus eine wichtige Rolle spielen kann, dieses Potential aber noch längst nicht von allen erkannt wurde, war ebenfalls eines der zentralen Themen beim Partner-Abend. Pfarrwaller: „Als Marktführer und Innovationstreiber haben wir uns intensiv damit beschäftigt, welche digitalen Lösungen es braucht, um die Prozesse für unsere Kunden noch effizienter, übersichtlicher und vernetzbarer zu gestalten.“ Eines der Ergebnisse, das Innovation mit energieeffizienten Technologien einzigartig in Einklang bringt, ist die vor wenigen Tagen vorgestellte Power App.

Neue Strukturen bringen höhere Flexibilität

Rexel Austria hat sich in den letzten beiden Jahren aber auch „im Inneren“ verändert. Mit der Verschmelzung der drei Gesellschaften Regro, Schäcke und Rexel zur Rexel Austria Gmbh, der vertrieblichen Steuerung durch die neu geschaffene Struktur mit vier Geschäftsfeldern oder auch der weiteren und vertieften Spezialisierung der beiden Vertriebsnetzwerke Regro und Schäcke auf unterschiedliche Kundensegmente, ist man jetzt noch schlagkräftiger und „näher zum Markt“ gekommen.

„Wir leben in einer Welt der Veränderungen. Kundenanforderungen verändern sich ebenso wie Anforderungen an Mitarbeiter, Werkzeuge oder auch an Arbeitsplätze. Wir tragen dem Rechnung und investieren eine nicht unwesentliche Summe in Neugestaltung, Umbau und auch in den Neubau von Standorten und Niederlassungen“, so Pfarrwaller.

Die Übersiedlung von Regro Graz an einen neuen Standort war das erste große und nun bereits abgeschlossene Projekt, der erste Standort an dem Regro und Schäcke gemeinsam, aber als getrennt geführte Vertriebsniederlassungen örtlich zusammengeführt wurden, wird in wenigen Tagen in Salzburg offiziell eröffnet. Auch hier war der Kundennutzen ein nicht unwesentlicher Aspekt. Durch die Übersiedlung steht den Regro-Kunden in Salzburg nun auch ein umfangreiches Abholsortiment mit ca. 6.000 unterschiedlichen, in der Vertriebsniederlassung permanent vorrätigen Produkten, zur Verfügung.

Weitere Projekte sind der Bezug eines neuen Gebäudes durch die Rexel-Zentrale in Wien, der bis Mitte 2019 abgeschlossen ist, die komplette Neugestaltung des Regro-Standortes in Innsbruck, die im Zeitplan liegt und ebenfalls 2019 abgeschlossen sein wird, sowie ein kompletter Neubau des Regro-Standortes in Klagenfurt.

Das größte Elektrolager Österreichs

Neben einem effizienten Bestellvorgang setzt der Marktführer auf eine Logistik, für die das Unternehmen 2017 auch mit dem Österreichischen Logistikpreis bedacht wurde. Durch das selbst entwickelte Transportsystem „TMS“ (Transport Management System) können Kunden jederzeit abrufen welchen Lieferstatus ihre Ware gerade hat. „Rexel ist mehr als nur Großhändler und Logistiker. Unser Credo ist es, den Kunden durch unschlagbaren Service über die Lieferung hinaus zufriedenzustellen und zu betreuen“, so Pfarrwaller. Die Digitalisierung der „last mile“ war ein wichtiger und logischer Schritt noch besseren Service zu liefern.

„Die Integration des ISC (Industrie Service Center), wo wir hauptsächlich für unsere Industriekunden Kitting, KanBan, Kabelkonfektionierung, den Leistungsschalterzusammenbau und eine Reihe weiterer Dienstleistungen abwickeln, in das Gebäude unserer Zentrallogistik, war nicht nur auf Grund der gesteigerten Anforderungen und des sich abzeichnenden künftigen Kapazitätsvolumens eine Notwendigkeit. Durch diese Maßnahme, die alleine ein Investitionsvolumen von mehr als 500.000 Euro darstellt, sind wir in unseren internen Abläufen noch schneller und effizienter geworden. Durch entfallende Transportwege kommen wir hier ein weiteres Mal unseren Bemühungen energieeffizient und ressourcenschonend zu agieren nach“, so Pfarrwaller.

Gesellschaftliche Verantwortung

Apropos Energie. Das Thema findet sich auch im Bereich der sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung, der man sich bereits vor einigen Jahren verschrieben hat, wieder. „Wir unterstützen bereits seit einigen Jahren das Caritas Programm zur Bekämpfung von Energiearmut. Eine Problematik, die bei den angekündigten steigenden Strompreisen künftig leider verstärkt eine große Herausforderung für viele Menschen darstellen wird.“ Aus diesem Grund wurde im Rahmen des Partner-Abends auch ein Scheck in der Höhe von 10.000 Euro an einen Repräsentanten der Caritas übergeben.

Alle Gewinner (und viele andere Fotos mehr) finden Sie in unserer Bildergalerie.

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