Direkt zum Inhalt

AKV-Statistik 2010: Die fünf größten Insolvenzen aus der Elektrobranche

21.01.2011

254 Insolvenzen aus dem Bereich "Elektrogeräte, Radio, TV, EDV" registrierte der AKV Europa 2010 in Österreich. 2009 waren es noch 286, was einen Rückgang von 11 Prozent bedeutet. Der KSV fasste mit 81 Pleiten den E-Bereich enger als der AKV. Aus Sicht der E-Branche waren der Cosmos-Crash und der Konkurs von BM-Battery Machines die größten Insolvenzen.

Insgesamt spricht der AKV von 6.368 Firmen-Pleiten im Jahr 2010. 2009 waren es 6.883 Unternehmen. Damit blieb der befürchtete Pleiten-Rekord aus. AKV-Insolvenzexperte Wolfgang Hrobar erwartet für 2011 bei Unternehmen und Privaten aber einen Insolvenzanstieg von 3 bis 5 Prozent. Hier sind sich die AKV- und KSV-Experten einig. 2010 waren von den Unternehmensinsolvenzen insgesamt 27.212 Dienstnehmer betroffen. Das bedeutet einen Rückgang von rund 18 Prozent.  

 
Trotz sinkender Insolvenzen steigen die Verbindlichkeiten stiegen um ein Zehntel auf 5,9 Milliarden Euro. Dieser Anstieg ist primär auf die Insolvenzen der A-Tec Gruppe zurückzuführen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

E-Technik
23.01.2020

41 Gläubiger, 86 betroffene Arbeitnehmer und einen Schuldenberg in Höhe von rund 947.000 Euro hinterlässt ein Tiroler Elektrodienstleister aus Innsbruck.

Branche
15.10.2014

„Wer im Hochwasser nicht kämpft, geht unter“, sagt Erich Kurz. Für sein Wiener Elektrofachhandels-Unternehmen geht’s weiter. Der Sanierungsplan wurde angenommen. Jetzt will Kurz mit neuer ...

Multimedia
15.10.2014

Ein steirischer EDV-Dienstleister und Fachhändler musste ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragen. Der Grund sind drastische Umsatzrückgänge. Zu stark ist die Online-Konkurrenz.  ...

E-Technik
14.10.2014

Eine Überschuldung von über fünf Millionen Euro: Ein auf Photovoltaik spezialisiertes Unternehmen muss sich dem Konkursverfahren stellen. 

Branche
06.10.2014

Importeur SBC Buchsbaum kann den laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Nun wurde vom zuständigen Handelsgericht Wien ein Sanierungsverfahren eröffnet, wie der AKV mitteilt.

Werbung