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Aelvis has left the building

15.11.2016

Die Aelvis stand für Appliences Electronics Visions, von Reed Exhibitions war sie als Plattform des Elektro-, Elektronik- und Einrichtungs-Fachhandels gedacht. Nach ihrem Debüt 2016 wird es wohl keine Nachfolge-Messe geben.

Die Aelvis ist wohl Geschichte.

Die Aelvis ist nicht mehr. Bundesgremialobmann Wolfgang Krejcik erklärt gegenüber Elektrojournal Online, dass er es sehr bedaure, dass es keine österreichische Messe mehr geben wird.

Als wesentlichen Hauptgrund für das Scheitern der Aelvis sieht Krejcik, dass es nicht gelungen sei, alle Händler und Lieferanten vor Ort zu versammeln: Die Heimelektronik habe fast vollständig gefehlt, was viele Händler nicht besonders animiert habe, zu kommen.

Überdies werden viele Aktivitäten heimischer Lieferanten international gesteuert – für lokale Messen gäbe es da mitunter „wenig Begeisterung“.

Den Todesstoß haben aus Sicht Krejciks die Aussagen großer Hersteller verursacht, die von sich aus gesagt haben, nächstes Jahr keinesfalls mehr ausstellen zu wollen.

Jetzt schaltet sich also das Bundesgremium ein. Alternativ zu einer heimischen Herbstmesse möchte der Bundesgremialobmann nächstes Jahr Händler wie Verkäufer geschlossen zur IFA nach Berlin (1. bis 6. September 2017) bringen.

So soll es Sonderarrangements geben, die den Flug und die Übernachtung beinhalten. Teilweise könnten diese durch Lieferanten gestützt werden, so Krejcik, möglicherweise auch durch die Kammer. Außerdem sei er in direkter Korrespondenz mit Herrn Hans-Joachim Kamp, dem Aufsichtsratschef der IFA – Kamp zeige „allergrößtes Interesse“, so Krecjcik, an österreichischen Teilnehmern.

Der Handel könne jedenfalls nicht auf eine brancheneigene Messe verzichten, so ist Krejcik überzeugt: Die internationale Welt der Online-Anbieter mache den Wettbewerb immer härter – im persönlichen Gespräch geteilte Informationen aus erster Hand werden hier immer wichtiger.

Das Bundesgremium plane für die IFA 2017 einen eigenen „Österreichstützpunkt mit eigenem Personal“ – in diesem Zusammenhang spricht Wolfgang Krejcik von „Heimatgefühl“, das er erzeugen möchte. Entscheidend wird sein, dass ein österreichischer Händler auf dem Messestand auch österreichische Vertreter vorfindet, so Krejcik.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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