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Absturz ins Bodenlose: Media Markt und Saturn mit kräftigen Einbußen beim Markenwert

16.04.2012

Ein ganz schlechtes Zeugnis stellt eine aktuelle Studie von Batton & Company den beiden (Groß-)Elektrohändlern aus. Mehr als 1.400 Einzelpersonen wurden zu den Indikatoren der Markenstärke (u.a. Bekanntheit, Klarheit, Bedürfnisorientierung, Sympathie, Vertrauen und Einzigartigkeit) sowie zum Image in Bezug auf Sortiment, Preis, Personal und Einkaufsatmosphäre befragt. Das Ergebnis: Media Markt verliert 24, Saturn 14 Plätze.

Damit landet der rote Riese – hinter Bauhaus, vor S.Oliver - auf Rang 31. Bei der letzten Erhebung im Jahr 2009 war man noch in den Top Ten (7) platziert. Ein bisschen besser hat’s Saturn getroffen. Zwar muss auch die Media-Schwester 14 Ränge vorgeben, ist aber mit Rang 20 (hinter H&M, vor Real) noch recht gut bedient. Zu den großen Verlierern gehören außerdem Schlecker und Kik.

Kaum Veränderungen hat’s an der Spitze gegeben. Das 2009er Top-Duo (Amazon vor Aldi) konnte sich erneut durchsetzen. Der dritte Platz geht jetzt an DM-Drogeriemarkt, der damit Möbelhändler IKEA (jetzt Platz 4) vom Stockerl verdrängen konnte. Die größten Studien-Gewinner sind übrigens Rewe (Rang 6) und Otto (Rang 18). Beide konnten sich um jeweils 13 Plätze verbessern.
      

Generell sei, so die Studienautoren, ein deutlicher Rückgang der Markenstärke zu beobachten. Nur wenigen Unternehmen sei es gelungen, sich in den vergangenen zwei Jahren in der Wahrnehmung der Konsumenten zu verbessern. Die größten Probleme der Unternehmen: die Nutzenstiftung sowie die Klarheit ihrer Positionierung.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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