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Absage! Whirlpool Austria will nicht Teil der „Gigantonomie“ auf der „Futura“ sein

02.07.2008

Begründet wird das Fernbleiben am heimischen Branchen-Event damit, dass auf der "umgestalten Messe die Gigantonomie Einzug hält", der man sich in dieser Form nicht anschließen könne und wolle - obwohl man der Futura nach wie vor prinzipiell positiv gegenüberstehe. Dazu ein kurzes Statement von Eric Freienstein.

Demnach wird Whirlpool heuer weder an der Berliner Home Appliances @ IFA noch an der Futura in Salzburg teilnehmen. Doch: "Die eine Entscheidung hat der Konzern zu vertreten, die andere hat selbstverständlich allein das Management von Whirlpool Austria getroffen", erklärt Geschäftsführer Eric Freienstein in einer ersten Stellungnahme.

Hier die offizielle Pressemitteilung:

Nach einem sehr guten Branchenjahr 2007 ist das Jahr 2008 von enormen Preissteigerungen und dem damit verbundenen Kostendruck für Handel und Industrie geprägt.
Wir können es daher absolut nicht nachvollziehen, dass gerade in solch einem Umfeld auf der umgestalteten Futura-Messe 2008 die Gigantonomie Einzug hält.
Leider sehen wir keine Möglichkeit, unserer Position als Weltmarktführer und klarer Nummer 3 im österreichischen Markt der großen Haushaltsgeräte auf der Futura 2008 entsprechend gerecht zu werden und haben uns daher entschlossen, in 2008 nicht auf der Futura-Messe auszustellen.
Wir hoffen, dass die Messe in 2009 wieder zu angemessenen Ausmaßen zurückfindet und wir dann wieder gerne ausstellen werden.

"Nachdem wir erfahren haben, dass manche Mitbewerber nach dem vorjährigen Hallenneubau ihre Standgrößen heuer auf die doppelte Fläche ausweiten werden, haben wir und dazu entschlossen, dieses Jahr von einer Teilnahme an der Futura Abstand zu nehmen", so Whirlpool Austria-Chef Eric Freienstein gegenüber Elektrojournal Online. "Wir sind aber zuversichtlich, dass die Messe im nächsten Jahr wieder auf - aus unserer Sicht - vertretbare Dimensionen runterfährt. Die diesjährige Gigantonomie sprengt unseres Erachtens den Rahmen dieser Fachmesse, deren Aussteller doch eigentlich immer die Intention vertreten haben, dass die Kosten für eine Futura nicht ausufern sollten."

Nichtsdestotrotz, so Freienstein weiter, stehe Whirlpool Austria der Futura ("sie ist wichtig und unersetzbar") auch weiterhin positiv gegenüber: "Wir haben jedenfalls nicht vor, in Form einer Hausmesse eine Art Gegenveranstaltung zu inszenieren."

Apropos Hausmesse: Gorenje gehört heuer wieder zu den Futura-Ausstellern...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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