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ABB-CEO Ulrich Spiesshofer: „Wir setzen den Abbau von Risiken im Portfolio fort und verschieben den Schwerpunkt unserer Aktivitäten weiter auf wachstumsstarke Segmente und eine erhöhte Wettbewerbsfähigkeit.“

ABB: 3. Quartal 2017 bringt stetiges Wachstum und Synergieeffekte

30.10.2017

In den nun veröffentlichten Ergebnissen des dritten Quartals wurden die Gesamtaufträge um 5 Prozent gesteigert und der Umsatz um 3 Prozent erhöht.

ABB CEO Ulrich Spiesshofer zum aktuellen Quartalsbericht, der ein erneutes Wachstum sieht: „Die Kombination aus konsequenter Marktorientierung und der Fokussierung auf wachstumsstarke Segmente wie Elektroladestationen, Robotik sowie Nahrungsmittel zahlt sich aus.“

Zudem wurde die operative EBITA-Marge auf 12,9 Prozent verbessert, Software- und Serviceaufträge stiegen um 11 Prozent, was auch auf eine verstärkte Wachstumsdynamik durch ABB Ability zurückzuführen ist.

Der Umsatz erhöhte sich im dritten Quartal 2017 um 3 Prozent (6 Prozent in US-Dollar). Er stieg in den Divisionen Elektrifizierungsprodukte, Robotik und Antriebe sowie Industrieautomation, während er in der Division Stromnetze gegenüber der Vorjahresperiode leicht nachgab. Im Service-und Softwaregeschäft erhöhte sich der Umsatz insgesamt um 2 Prozent (2 Prozent in US-Dollar) und steuerte 17 Prozent zum Gesamtumsatz bei –gegenüber 18 Prozent im dritten Quartal 2016.

Der gegenüber der Vorjahresperiode schwächere US-Dollar führte beim Umsatz zu einem positiven Umrechnungseffekt von 2 Prozent. Änderungen im Geschäftsportfolio im Zusammenhang mit der Übernahme von B&R, der Verkauf des Hochspannungskabelgeschäfts sowie die Transformation des Geschäftsmodells hatten einen positiven Effekt von 1 Prozent auf den Umsatz.

Das operative EBITA erhöhte sich währungsbereinigt um 3 Prozent (6 Prozent in US-Dollar) auf 1.124 Millionen US-Dollar. Die operative EBITA-Marge betrug 12,9 Prozent und lag damit 0,1 Prozent über dem Wert der Vorjahresperiode.

In den Divisionen Industrieautomation und Stromnetze verbesserte sich die Marge gegenüber dem Vorjahresquartal, während sie in der Division Elektrifizierungsprodukte und der Division Robotik und Antriebe leicht nachgab.

Gegenüber dem zweiten Quartal 2017 legte die operative EBITA-Marge jedoch zu. Das operative EBITA wurde durch den positiven Effekt der Nettoeinsparungen und den positiven Volumenbeitrag beeinflusst – dadurch konnten die gestiegenen Rohstoffkosten, die Wachstumsinvestitionen und die Geschäftstransformation mehr als ausgeglichen werden.

Der gegenüber dem Vorjahresquartal schwächere US-Dollar führte zu einem positiven Umrechnungseffekt. Auch die Übernahme von B&R und der Verkauf des Hochspannungskabelgeschäfts wirkten sich positiv auf das operative EBITA aus.

Der Konzerngewinn stieg von 568 Millionen US-Dollar auf 571 Millionen US-Dollar, und der unverwässerte Gewinn pro Aktie lag ebenso wie im Vorjahresquartal bei 0,27 US-Dollar. Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit ging von 1.081 Millionen US-Dollar in der Vorjahresperiode auf 954 Millionen US-Dollar zurück.

Bei den Elektrifizierungsprodukten stieg der Gesamtauftragseingang um 7 Prozent zu, getrieben durch die anhaltend lebhafte Nachfrage im Bausektor und in der Energieversorgung, bei Robotik und Antriebe erhöhte sich der Auftragseingang um 4 Prozent. In der Industrieautomation gab es einen Anstieg der Gesamtaufträge inklusive B&R und Währungseffekten um 33 Prozent und die externen Basisaufträge stiegen um 23 Prozent.

Auch die Stellung von ABB als Pionier im Bereich der Infrastruktur für Elektrofahrzeuge wurde im Berichtsquartal gestärkt. Es herrscht lebhafte Nachfrage nach den cloudbasierten Ladelösungen auf Basis von ABB Ability, die ein verbessertes Management von Elektrizität, Informationen und Abrechnung ermöglichen. Am 20. September gab ABB den Eingang eines Auftrags über 117 Schnellladesäulen für deutsche Autobahnen von einem deutschen Energieversorger bekannt, der 2016 bereits 68 solcher Säulen bestellt hatte.

Spiesshofer resümiert: „Die Integration von B&R kommt gut voran, und mit der vor kurzem angekündigten Übernahme von GE Industrial Solutions festigen wir unsere Position als weltweite Nummer 2 in der Elektrifizierung, um unseren Anspruch einer hohen Wertschaffung zu erfüllen.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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