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Dr. Margarete Schramböck, A1 CEO und Prof. Dr. Rudolf Bretschneider, GfK

A1 Social Impact Studie: Mit Lifehacks zur Unabhängigkeit

11.08.2016

Das Medium Internet gehört zu einem fixen Bestandteil der heutigen Medienwelt. Zu Beginn herrschte die Befürchtung, dass uns  das Internet  dümmer machen könnte. Das Gegenteil ist der Fall, wie die Social Impact Studie 2016 von A1 herausgefunden haben will. Das Medium bietet vielfältige Möglichkeiten zur Weiterbildung. Vor allem „Lifehacks“ und „Do it yourself“-Videos finden großen Anklang bei den Nutzern.  

Das Internet ist mittlerweile erste Anlaufstelle in verschiedenen Bereichen. Der leichte Zugang und die Anonymität machen das Medium besonders attraktiv. Von den 1.100 befragten Handynutzern nutzen bereits 82 Prozent das Internet, um sich weiterzuentwickeln. Das angeeignete Wissen bleibt keineswegs theoretisch. Bereits zwei Drittel der User hat das Wissen bereits in die Praxis umgesetzt.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Besonders gerne nutzen die Österreicher das Internet um sich über Kulinarik, Verkehr und Navigation sowie Gesundheit und Sexualität. Bei Jugendlichen bis zu 24 Jahren spielt auch der Bereich Fitness und Sport eine große Rolle.

Bildungschance für alle Generationen

Vor allem für Jugendliche hat sich das Internet zu einer wichtigen Informationsquelle entwickelt. 95 Prozent nutzen bereits die Möglichkeit sich online weiterzubilden.  „Es lässt sich festhalten, dass die so genannte Generation Z ihr Wissen vor allem über Videos erweitern will, nicht über geschriebene Informationen“, weiß Prof. Dr. Rudolf Bretschneider von der GfK Austria. Zwei Drittel der 19-jährigen nutzen vor allem sogenannte Lifehack-Videos über YouTube.
Auch Senioren profitieren von dem neuen Medium. Bereits ein Viertel der über 70-Jährigen nutzt die Möglichkeit sich selbstständig Informationen zu beschaffen. Insgesamt ist ein Großteil der Bevölkerung überzeugt, dass das Internet den Alltag erleichtert und mittlerweile unverzichtbar ist. Jedoch laufen vor allem die Generation der Millenials (25-39 Jahre) und Akademiker Gefahr sich online Halbwissen anzueignen.

Soziale Nutzen

Nicht nur die Wissensvermittlung stand im Fokus der Studie, sondern auch die Kommunikation. Kommunikationsdienste werden immer wichtiger. Bereits 7 von 10 Österreichern nutzen WhatsApp. Damit hat die App bereits Facebook eingeholt. „Den bis 24-Jährigen sind Kommunikationsdienste wie WhatsApp sogar nahezu gleich wichtig wie das Sprechen von Angesicht zu Angesicht“, meint Magarete Schramböck, A1 CEO.

Obwohl das Mobiltelefon ein zentraler Bestandteil des alltäglichen Lebens ist steigt auch der Trend zur bewussten Abstinenz. Das Abschalten sowie das Einsetzen der Lautlos-Funktion des Mobiltelefons nimmt zu. Vor allem bei Arztbesuchen, Konzerten, dem Zusammensein mit Freunden oder bei romantischen Verabredungen wollen die Nutzer nicht gestört werden.  

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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