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8. PVA-Speichertagung: Österreich im Speicherzeitalter angekommen

13.10.2017

Interessante Vorträge sowie eine gelungene Rahmenpräsentation – mit 22 Ausstellern und einer großen Themenvielfalt – zeichneten die Tagung aus.

22 Aussteller präsentierten sich im Rahmen der 8. Österreichischen PVA-Speichertagung.
Die 8. Österreichische PVA-Speichertagung bot interessante Vorträge zum aktuellen Stand der Photovoltaik in Österreich.

Mit einem Rekordergebnis endete die 8. Speichertagung des Bundesverbandes Photovoltaic Austria (PVA): Die gemeinsame Veranstaltung mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) sowie dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation & Technologie (BMVIT) war mit 400 Personen sehr gut besucht.

Bettina Bergauer, in Vertretung des Umweltministers, präsentierte stolz die Zahl von über 53.000 PV-Anlagen mit 300 MW Leistung, die in zehn Jahren des Bestehens des Klimafonds gefördert wurden. Der Schwerpunkt des Umweltministeriums liegt vor allem in der Unterstützung der Implementierung von Projekten.

Michael Hübner, in Vertretung des Verkehrsministers, erläuterte, dass Stromspeicher in den Strategien und Programmen des BMVIT eine wichtige Rolle spielen. Das Ministerium unterstützt insbesondere Forschung und Entwicklung zur Integration von Speichern im Energiesystem.

In diesem Zusammenhang verwies Hübner auf den Strategieprozess Smart Grids 2.0, die aktuelle Energieforschungs- und Innovationsstrategie und die gemeinsame Speicher-Roadmap, die kurz vor der Fertigstellung steht. Darin wird der Forschungsbedarf für österreichische Spitzentechnologien auf entstehenden globalen Märkten identifiziert.

Sektionschef Michael Losch wiederum, als Vertreter des Wirtschaftsministeriums, präsentierte die Änderungen der Ökostrom-Gesetznovelle: „Die Speicherförderung wird technologieoffen gestaltet sein und Stromspeicher mit einem Investitionszuschuss von 500 Euro pro kWh unterstützten.“

Für die Jahre 2018 und 2019 sind zusätzlich 30 Millionen Euro für Photovoltaikförderung und Speicher beschlossen worden. Davon sind 40 Prozent für Speicher vorgesehen.

Zur Tagung ist die Broschüre „Mehr Sonnenstrom für Österreich - Neuerungen der kleinen Ökostromnovelle“ präsentiert worden.

Der Themenbogen der 22 Aussteller reichte von der kleinen Ökostromnovelle über die Innovationen im ElWOG bis zu den Speichermaterialien der Zukunft, den Einsatzmöglichkeiten der Blockchain-Technologie zur Vernetzung der Stromspeicher und das Zusammenspiel von Hochspannungsnetz und Speichern.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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