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6,9 Mio. verkaufte iPhones: Apple lernt arrivierten Handyherstellern das Fürchten

23.10.2008

... und "Wir haben RIM geschlagen". Während der Blackberry-Hersteller RIM (Research in Motion) im vergangenen Quartal 6,1 Mio. Geräte absetzen konnte, verkaufte Apple 6,9 Mio. iPhones.

Im Finanzjahr 2008 konnte Apple bisher insgesamt 11,6 Millionen iPhones verkaufen, womit auch das verordnete Ziel für 2008, 10 Mio. iPhones zu verkaufen, bereits vor dem Weihnachtsgeschäft erreicht werden konnte.

Nach Umsatz betrachtet fiel der Aufstieg von Apple noch deutlicher aus. Nokia liege mit seinem jüngsten Quartalsumsatz von 12,7 Milliarden US-Dollar (9,7 Mrd. Euro) in seiner Handy-Sparte an der Spitze, erläuterte Jobs. Nach Samsung mit 5,9 Milliarden US-Dollar (4,5 Mrd. Euro) liege Apple mit 4,6 Milliarden US-Dollar (3,5 Mrd. Euro) auf Platz drei. Abgehängt hat Apple - so Jobs - die Wettbewerber SonyEricsson (4,2 Mrd. US-Dollar), LG (3,4 Mrd. US-Dollar), Motorola (3,2 Mrd. US-Dollar) sowie RIM (3,1 Mrd. US-Dollar).

Für Jobs misst sich der Erfolg im Mobilfunkmarkt übrigens nicht nur in der Zahl der verkauften Endgeräte, sondern eigentlich in den Software-Angeboten. Er spielt damit auf den iTunes App-Store an, über den Apple Zusatz-Software und Spiele für das iPhone anbietet. Seit der Eröffnung des App-Stores vor rund 100 Tagen wurden 200 Millionen Programme heruntergeladen.

RIM will jetzt auf den Software-Zug aufspringen

Für das Frühjahr 2009 hat RIM bereits den Onlineladen "Blackberry Storefront" angekündigt, über den sich Blackberry-Besitzer mit Zusatzprogrammen und Spielen eindecken können. RIM kooperiert mit eBay, um den Online-Bezahlservice PayPal im "Blackberry Storefront" einsetzen zu können.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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