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Aufgrund des geringeren Durchmessers lässt sich der Gerüsthaken durch die Lochscheibe des Vertikal-Stiels durchstecken.

3M: neuer Gerüsthaken entwickelt

09.01.2017

3M hat eine neue Absturzsicherung – in einer ein- oder zweisträngigen Version – für Gerüstbaumonteure entwickelt. Das neue kantengeprüfte Verbindungsmittel ist für 110 kg, der Auffanggurt bis 140 kg ausgelegt.

Anwender der Schutzausrüstung von 3M können erstmals bei Modulgerüsten das Verbindungsmittel komplett durch die Lochscheibe des Vertikal-Stiels (Teller) durchstecken. Möglich macht dies ein neu entwickelter Gerüsthaken von 3M.

Die neue Schutzausrüstung bietet Anwendern zudem einen besseren Schutz bei Stürzen aus geringer Höhe, so 3M: Die Abbremsstrecke liegt dank des 3M DBI-Sala EZ Stop Bandfalldämpfers bei nur 1,35 Metern, statt üblicher 1,75 Meter. Wichtig für Gerüstbaumonteure, da sie bei einem Sturz auf die darunterliegende Fläche aufprallen können.

Die kantengeprüfte Rückenösen-Verlängerung des Auffanggurtes ist erstmals aus einem dehnbaren Material gefertigt. Zusammen mit dem dehnbaren Verbindungsmittel und der Armlänge kommt der Gerüstbaumonteur auf einen Arbeitsradius von rund drei Metern, erklärt 3M. Das entspricht in etwa der Länge gängiger Gerüstbeläge. Bewegt sich der Anwender auf der Plattform hin- und her, hängt das Seil um bis zu 80 Zentimeter weniger durch als bei Modellen ohne Dehnung. Dadurch verringert sich die Gefahr, dass sich der Gerüstbaumonteur im Seil verfängt.

Die Ausrüstung von 3M ist optional mit einem Rückenpolster ausgestattet, sodass der Gurt am Körper sitzt und die Schultern schützt. Das ist für Gerüstbaumonteure wichtig, die üblicherweise bei Höhenarbeiten überdurchschnittlich viel Werkzeug und Material tragen. Darüber hinaus bewahrt das Polster das Gurtmaterial vor Abrieb, was die Lebensdauer der Schutzausrüstung erhöht.

3M hat die Schutzausrüstung so konzipiert, dass sie überdurchschnittlich belastbar ist: Normalerweise müssen Verbindungsmittel und Auffanggurte nach EN-Norm für ein Anwendergewicht von bis zu 100 Kilogramm getestet sein. Das neue kantengeprüfte Verbindungsmittel ist für 110 Kilogramm, der Auffanggurt bis 140 Kilogramm ausgelegt. Passende Höhensicherungsgeräte für Gerüstbaumonteure sind ebenfalls bis zu 140 kg belastbar.

Ein Indikator zeigt an, ob die Ausrüstung einem Sturz ausgesetzt gewesen ist und entsorgt werden muss. Dank eines eingebauten Transponders kann die jährlich nach BGG906 vorgeschriebene Sicht- und Funktionsprüfung digital ausgelesen werden.

3M bietet die neue Ausrüstung als ein- oder zweisträngige Version an. Zudem liegen verschiedene Karabinerkombinationen vor. Ein umfangreiches Zubehörsortiment an Taschen und Werkzeugsicherungen rundet das Sicherheits-Set ab.

Autor:
Redaktion Elektrojournal
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