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2011 in Zahlen: die Kleinen ganz groß, die Weiße stabil und ein Rückgang bei der Braunen

09.03.2012

Die Österreicher kaufen mehr technische Gebrauchsgüter. 2011 gaben sie laut GfK Temax über vier Milliarden Euro aus. Das bedeutet ein Umsatzplus von vier Prozent. Neben den klassischen Computern sorgen die Kleinen für große Zuwächse. Ein Minus muss erwartungsgemäß die Unterhaltungselektronik einstecken.

Obwohl das vierte Quartal für Elektrogroßgeräte mit einem Minus von zwei Prozent knapp unter dem Vorjahr liegt, kann das Gesamtjahr 2011 einmal mehr mit einem Plus von 0,8 Prozent positiv abgeschlossen werden. Im Q4 fielen vor allem die Gefriergeräte unter den Vorjahreswert, was auf das Ende der Trennungsprämie zurückzuführen ist. Die restlichen Warengruppen blieben stabil oder konnten leicht zulegen. In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres wurden laut GfK Temax in Österreich 226 Millionen Euro mit der Weißen umgesetzt, 793 waren es im gesamten Jahr.

 

Nach starkem Jahr 2010 geht’s bei der UE runter

 

Vor dem Hintergrund des umsatzstarken Jahres 2010 sieht die letztjährige Performance bei der Unterhaltungselektronik nicht so rosig aus. 2011 wurden 915 Millionen Euro umgesetzt. Das sind um 8,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Im Q4 machte das Minus sieben Prozent aus. Der Rückgang ist auf den TV-Sektor zurückzuführen. Zwar blieben die Stückzahlen stabil, die Preise sanken jedoch. Interessant: Im Q4 wurden erstmals mehr Blu-ray-Player als herkömmliche DVD-Player verkauft.

 

Kleingeräte wachsen: neue Kampagne des Kleingeräte Forums

 

Bei den Elektrokleingeräten verlief das Weihnachtsgeschäft besonders erfolgreich. Im Q4 wurde mit 117 Millionen Euro rund ein Drittel des Jahresumsatzes erwirtschaftet. Der machte 366 Millionen Euro aus, ein Plus von drei Prozent. Besonders erfreulich entwickelten sich Küchengeräte wie Fritteusen, Wasserkocher oder Toaster. Deren wertmäßiges Plus beruhte unter anderem auch auf einer gesteigerten Nachfrage nach Geräten der oberen Preisklassen. Ein wesentlicher Impuls kam auch von den umsatzstarken Staubsaugern. Um das Segment weiter zu fördern und um Verbraucher, wie auch Händler, auf die Vorzüge von Markengeräte aufmerksam zu machen, startete das Elektro Kleingeräte Forum des FEEI kürzlich eine neue "Lifestyle im Haushalt"-Kampagne.

 

Lebenszeichen des PCs

 

Weiter im Höhenflug befinden sich bekannter Weise die Smartphones. 58 Prozent aller im vergangenen Dezember verkauften Mobile Devices waren Smartphones. Der IT-Sektor legte 2011 im Vergleich zu 2010 um satte 15 Prozent zu. Es waren vor allem die klassischen Desktop PCs und Laptops, die nach dem schwachen Vorjahr wieder ein kräftiges Lebenszeichen von sich gaben.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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