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100 Jahre unter Strom: e-Lugitsch im oststeirischen Feldbach

16.10.2013

e-Lugitsch - unter der Leitung von Florian Lugitsch jun. und Ing. Werner Lugitsch - ist ein seit vier Generationen erfolgreiches Familienunternehmen. Rund eintausend Besucher feierten vor kurzem mit dem Unternehmen das runde Jubiläum.

Vor knapp 100 Jahren hat alles begonnen. Damals kauften die Vorfahren der heutigen Geschäftsführer eine Mühle an der Raab und nutzen so die natürliche Energie des Wassers. Heute wird nicht nur Strom erzeugt sondern mit Elektroinstallation und Elektrogerätehandel gleich für die optimale Nutzung gesorgt.

Werner Lugitsch, Chef des Elektrizitätswerkes, schilderte zum Jubiläum die pionierhafte Arbeit der Familie Lugitsch: „Zwischen Graz und Budapest gab es 1913 nur einen Bahnhof, der beleuchtet war, nämlich jener in Gniebing bei Feldbach.“ Sein Urgroßvater erzeugte in der Mühle an der nahen Raab ersten Strom, der im eigenen Netz bis nach Kirchbach verteilt wurde. Dass man mit der Elektrizität nicht in jedem Haus Zuspruch fand, lag vor allem daran, dass es häufig zu Todesfällen durch Stromschläge kam, klärte Werner Lugitsch auf. Seitdem hat sich nicht nur beim Thema Sicherheit viel getan. Heute ist Lugitsch Stromanbieter am modernsten Stand der Technik. In der Stromerlebniswelt wird Kunden die Welt des Stroms einst und jetzt gezeigt, aber auch der sparsame Einsatz der wertvollen Energie nähergebracht. Mit Vulkanlandstrom bietet das Familienunternehmen zudem maximal regionalisierten Strom an. Was die Kunden aber am Meisten interessieren dürfte, mit Anfang Dezember tritt der neue, günstigere Strompreis für alle in Kraft.

 

Tradition und Innovation

Florian Lugitsch spannte beim Festakt den Bogen von der Vergangenheit in die verheißungsvolle Zukunft. Gemeinsam mit Partnerunternehmen informiert in der Stromerlebniswelt ab sofort das „e-Mobilität“-Informationszentrum über die mögliche Zukunft. „Das erste Österreichs“, betonte Lugitsch stolz. Nur mit Hilfe dieser Partner ist es möglich, dass e-Autos, e-Fahrräder, e-Roller und andere Elektrogefährte bei e-Lugitsch nun für Probefahrten zur Verfügung stehen. Ein nächster Termin, bei dem auch wieder viele Neuheiten zu sehen sein werden wird derzeit abgestimmt. Dieser Schritt ist für Florian Lugitsch ein logischer: „Das erste Auto der Welt wurde nicht mit Benzin oder Diesel betrieben, sondern mit Strom.“ Und da e-Lugitsch nicht nur Strom anbietet, sondern seinen Kunden auch Sonnenstromkraftwerke baut, ist die e-Mobilität eine gute Möglichkeit, den Überschussstrom sinnvoll zu nutzen.

Die e-Mobilität erwies sich auch als Zugpferd am Tag der offenen Tür, an dem Lava-Bräu und Steirerhuhn für das kulinarische Wohl sorgten.

 

Mehr Infos gibt es unter www.vulkanlandstrom.at

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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