Doch auch jene, die dann doch lieber auf Understatement setzen, werden beim Schweizer Unternehmen fündig. Computermäuse in allen Farben und Variationen sind käuflich zu erwerben (eine schöne Auswahl gibt's auf der Homepage zu sehen).
Kleiner Tipp am Rande: Das Modell "Body" empfiehlt sich als nette Aufmerksamkeit für den Chef - dann klappt's auch mit der nächsten Beförderung. Und auch wer eine weibliche Führungskraft hat, muss nicht verzagen. Das männliche "Body"-Pendant nennt sich frivol "Toy Boy" und überzeugt die Chefin sicher mit seiner gediegenen Six-Pack-Haptik. Da kommt Freude auf … beim Arbeiten versteht sich.
Die wahren IFA-Highlights lauerten – einmal mehr - abseits der...
10.09.2009
Akte "IFA intim": Scharfe Mäuse, flinke Finger und ein beleidigtes Geschlechtsteil
Ein Elektrojournal Online-Streifzug durch die Abgründe der Internationalen Funkausstellung. Dorthin, wo nicht aalglatte PR- und Marketing-Strategen das Sagen haben, und wo ein Messebesucher noch ein echter Messebesucher sein kann…

Nur um es klarzu-stellen: Das ist eine Computermaus. Fragt sich nur, wo die Buttons sind ...
© Pat says now
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Leicht hätte man ihn übersehen können, den kleinen aber feinen Messestand von Pat Says Now. Das Schweizer Unternehmen fertigt individuelle Computer-Accessoires, Computermäuse und Laptop-Sleeves in allen Formen und Farben. Unter anderem zeichnet Pat Says Now - nach eigenen Angaben - auch für ganz besondere Kreationen verantwortlich. Gegossen aus 18 Karat Weißgold und veredelt mit einer Blume aus 59 Brillianten ist beispielsweise das Modell "Diamond Flower" die exklusivste Computermaus der Welt. Eine interessante Alternative, falls einem zur Weihnachtszeit wieder mal kein sinnvolles Geschenk einfällt. >>>

Auch für die Che-fin von Welt hat man ein nettes Geschenk zur Hand: das Modell "Toy Boy"
© Pat says now

Das ist die Frau, deren Geschlechtsteil beleidigt wurde ...
© Spiegel TV/Redaktion
Foxy Lady oder Gaga?
Weniger Freude, zumindest mit einer anwesenden Journalistin des Musiksenders Viva, dürfte dagegen Pop-Star Lady Gaga gehabt haben. Extra zur Funkausstellung nach Berlin eingeflogen, wollte sie dort eigentlich einen selbst gestalteten Kopfhörer vorstellen, den sie zusammen mit Hip Hop-Produzent Timbaland auf den Markt werfen wird.
Abgesehen davon, dass sie in besagter Pressekonferenz wörtlich meinte "…heute geht es um meinen Kopfhörer und ich wäre dankbar, wenn mehr Fragen zu dieser neuen(!) Technologie kommen würden" (der erste Kopfhörer kam übrigens 1910 auf den Markt, Anm.), machte der danach folgende Eklat das öde PR-Gebrabbel in jedem Fall wett.
Weniger Freude, zumindest mit einer anwesenden Journalistin des Musiksenders Viva, dürfte dagegen Pop-Star Lady Gaga gehabt haben. Extra zur Funkausstellung nach Berlin eingeflogen, wollte sie dort eigentlich einen selbst gestalteten Kopfhörer vorstellen, den sie zusammen mit Hip Hop-Produzent Timbaland auf den Markt werfen wird.
Abgesehen davon, dass sie in besagter Pressekonferenz wörtlich meinte "…heute geht es um meinen Kopfhörer und ich wäre dankbar, wenn mehr Fragen zu dieser neuen(!) Technologie kommen würden" (der erste Kopfhörer kam übrigens 1910 auf den Markt, Anm.), machte der danach folgende Eklat das öde PR-Gebrabbel in jedem Fall wett.

... und das ist die Frau, die dafür verant-wortlich ist. Die Viva-Moderatorin konnte es einfach nicht lassen, obwohl private Fragen von den Verantstaltern bereits im Vorfeld ausdrücklich untersagt wurden
© Spiegel TV/Redaktion
Als Viva-Moderatorin Collien Fernandes die Sängerin auf das hartnäckige Society-Gerücht ansprach, wonach bei Lady Gaga angeblich ein Geschlechtsteil vorhanden wäre, das so gar nicht mit einer "Lady" kompatibel sei, reagierte sie zuerst schlagfertig: "Meine wundervolle Vagina ist wegen deiner Frage sehr beleidigt." (Echt, das hat sie wirklich gesagt!).
Ebenso schlagfertig waren dann auch Lady Gagas Bodyguards, die die freche Fragenstellerin umgehend des Saales "verwiesen". Angeblich hat diese nun auch ein IFA-Hausverbot. Ach ja, die Kopfhörer, um die es eigentlich ging: Sie sind klein, dreieckig, sauteuer und im Ohr kaum zu sehen - ein bisschen Gaga halt.
Wer uns nicht glaubt, kann sich übrigens gleich selbst überzeugen. Auf Youtube gibt's einen lustigen Mitschnitt der Pressekonferenz .
… oder greif besser gleich zu den Kärntner Glücksbringern!
Zugegeben, an diesem Produkt konnte (und wollte) Elektrojournal Online nicht einfach vorbei gehen. Und das nicht nur, weil eine Branchen-Größe damit in ein ungewohntes Marktsegment startet. Oder weil das Produkt im Klagenfurter Forschungszentrum von Philips entwickelt wurde.
Ebenso schlagfertig waren dann auch Lady Gagas Bodyguards, die die freche Fragenstellerin umgehend des Saales "verwiesen". Angeblich hat diese nun auch ein IFA-Hausverbot. Ach ja, die Kopfhörer, um die es eigentlich ging: Sie sind klein, dreieckig, sauteuer und im Ohr kaum zu sehen - ein bisschen Gaga halt.
Wer uns nicht glaubt, kann sich übrigens gleich selbst überzeugen. Auf Youtube gibt's einen lustigen Mitschnitt der Pressekonferenz .
… oder greif besser gleich zu den Kärntner Glücksbringern!
Zugegeben, an diesem Produkt konnte (und wollte) Elektrojournal Online nicht einfach vorbei gehen. Und das nicht nur, weil eine Branchen-Größe damit in ein ungewohntes Marktsegment startet. Oder weil das Produkt im Klagenfurter Forschungszentrum von Philips entwickelt wurde.

Angesichts dieser Warnung war es dann vielleicht doch besser, dass aus der privaten Relationship Care-Vorführung nix geworden ist
© Redaktion
Vom ersten internationalen Messeauftritt der "Relationship Care"-Produkte (holländisch für "Er&Sie-Vibrator") durfte man sich ja schon im Vorfeld einiges erwarten. Allerdings waren diese Erwartungen dann vielleicht doch ein bisschen zu hoch gesteckt. Statt frivoler Präsentations-Shows gab's ein - allerdings sehr stimmiges - Schlafzimmer-Ambiente und eine ausgesprochen nette, keineswegs verklemmte Promotorin.
Bereitwillig erklärte sie die Handhabung und erzählte, dass eine "Landkarte der erogenen Zonen" dem Produkt beiliege. Dem Begehr nach einer intensiveren, privaten Demonstration der Produktvorteile wurde jedoch eine freundliche (aber bestimmte) Abfuhr erteilt. Dafür soll's nämlich eine "Bedienungsanleitung" geben, vor allem da die Form der kleinen Glücksbringer durchaus als ungewöhnlich bezeichnet werden kann. Zumindest mit den beliebten Beate Uhse-Designs (siehe Modell Maiskolben) haben die Philips-Produkte nichts gemein.
Besagte Promotorin hatte übrigens den - sicher nicht so unangenehmen - Auftrag, die Produkte ständig bei sich zu tragen. Der Grund: Die ersten Demo-Geräte wurden bereits eine Stunde nach Messebeginn von allzu flinken Fingern gemopst. Da jedoch die Ladeschale zurück blieb, dürfte es für die Langfinger nur ein zeitlich begrenztes Vergnügen werden.
Jetzt reicht's!
Bevor die Sache hier endgültig ins Schmuddeleck abzudriften droht, schließen wir die Akte "IFA intim" für dieses Jahr besser und liefern zum entspannenden Ausklang noch ein paar Schnappschüsse und Messeeindrücke.
Bereitwillig erklärte sie die Handhabung und erzählte, dass eine "Landkarte der erogenen Zonen" dem Produkt beiliege. Dem Begehr nach einer intensiveren, privaten Demonstration der Produktvorteile wurde jedoch eine freundliche (aber bestimmte) Abfuhr erteilt. Dafür soll's nämlich eine "Bedienungsanleitung" geben, vor allem da die Form der kleinen Glücksbringer durchaus als ungewöhnlich bezeichnet werden kann. Zumindest mit den beliebten Beate Uhse-Designs (siehe Modell Maiskolben) haben die Philips-Produkte nichts gemein.
Besagte Promotorin hatte übrigens den - sicher nicht so unangenehmen - Auftrag, die Produkte ständig bei sich zu tragen. Der Grund: Die ersten Demo-Geräte wurden bereits eine Stunde nach Messebeginn von allzu flinken Fingern gemopst. Da jedoch die Ladeschale zurück blieb, dürfte es für die Langfinger nur ein zeitlich begrenztes Vergnügen werden.
Jetzt reicht's!
Bevor die Sache hier endgültig ins Schmuddeleck abzudriften droht, schließen wir die Akte "IFA intim" für dieses Jahr besser und liefern zum entspannenden Ausklang noch ein paar Schnappschüsse und Messeeindrücke.
![]() International ist sie ja, die IFA. Selbst aus dem Bikini Bottom-Atoll zog das Berliner CE-Spektakel Besucher an. Angeblich war Spongebob dort auf der Suche nach einem Unterwassergehäuse für seine Everio ... © Redaktion |
![]() ... was ihn dann auch schnurstracks zu diesem Messeauftritt geführt hat. Dort bekam er nicht nur das Unterwasser-gehäuse, sondern auch die ersten zarten Anbandelungs-versuche zwischen JVC und Kenwood zu sehen © Redaktion |
![]() Und auch für den ersten „Familienausflug“ hat man dort schon vorgesorgt. Ein zweisitziger Mini im „iPhone-Design“ samt hochwertiger Kenwood-Soundanlage © Redaktion |
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Das schindet Eindruck. Als ob die Trailer-Premiere des 3D-Films nicht reichen würde, hat Panasonic auch gleich einen der Hauptdarsteller von „Avatar“ nach Berlin eingeladen. Besonders gesprächig war dieser ja nicht © Redaktion |
![]() Anderswo wurde erst gar nicht gesprochen, sondern gleich gesungen. Der Auftritt von Chorlegende Gotthilf Fischer bei Emporia brachte die Halle zum Beben. Die 60+ Besucher sangen derart enthusiastisch mit, dass man selbst in 100 Kilometer Entfernung kein Telefon gebraucht hätte, um sich das anzuhören. Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus ... © Redaktion |
![]() ... oder aber auch "Jo wir san mim Radl do". Allerdings war es um den BMX-Event in den Katakomben – irgendwo zwischen Halle 9 und 10 - Besuchertechnisch etwas trauriger bestellt. Das BMX-Rad hat seine besten Zeiten hinter sich, selbst wenn die Tricks der Fahrer immer noch ziemlich beeindruckend sind © Redaktion |
![]() Immer im Trend liegt dagegen König Fußball, dem sich Sony (immerhin künftiger WM-Sponsor) verschrieben hat. Mutig war die Sony-Show aber in jedem Fall. Orange Dressen sollen in Deutschland ja nicht gerade beliebt sein, ist das doch die Trikot-Farbe von „Erzfeind“ Holland. Außerdem gibt’s in Sachen UE ja noch einen Bezug zu Holland … was war das doch gleich? © Redaktion |

ELEKTROJOURNAL
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