Schlechte Noten stellt Greenpeace den PC-Herstellern HP, Lenovo und...
01.04.2009
Bei Grüner Elektronik liegen Nokia, Samsung und Philips vorn
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Strafpunkte gab es diesmal für die PC-Hersteller HP, Lenovo und Dell. Sie haben Zusagen zum Verzicht auf giftige Chemikalien nicht eingehalten. Nur Apple und Acer hielten an ihrer Zusage fest, die Verwendung dieser Umweltgifte einzustellen. "Wenn es Apple gelingt, auf diese Chemikalien zu verzichten, dann sollten auch die anderen führenden PC-Hersteller dazu in der Lage sein", meinte Claudia Sprinz, Konsumentensprecherin von Greenpeace gegenüber der APA.
Allerdings schafft auch Apple als bestbewerteter PC-Hersteller nur 4,7 von zehn Punkten und liegt damit in der unteren Hälfte des Ranking-Feldes. Der bisherige Spitzenreiter unter den PC-Herstellern, Fujitsu Siemens Computers, ist diesmal nicht in der Wertung. Denn mit Mittwoch übernimmt Fujitsu das bisherige Joint Venture vollständig. >>>
Den größten Sprung im Ranking schaffte Philips, vom 15 auf den vierten Platz. Philips hat seinen Umgang mit Elektronikschrott deutlich verbessert. Zwar muss erst ein funktionierendes System für Rücknahme und Recycling umgesetzt werden, aber zumindest ist die finanzielle Bereitschaft dafür vorhanden. Das Unternehmen hat damit auf eine groß angelegte Greenpeace-Kampagne mit mehr als 47.000 Unterstützern reagiert.
Mit 7,5 Punkten behält Nokia den Spitzenplatz im Ranking und ist dabei stark im dritten Wertungsbereich "Energie". Der finnische Konzern bezieht bereits ein Viertel seines Stroms aus erneuerbaren Energien. Zudem punktet das Unternehmen durch eine hohe Energieeffizienz neuer Produkte. An zweiter Stelle steht Samsung. Das Unternehmen konnte sich um zwei Plätze verbessern und unterstützt jetzt das Klimaschutzziel, die Treibhausemission weltweit deutlich zu senken. Traditionelles Schlusslicht war der Konsolenhersteller Nintendo. Auf dem vorletzten Platz reiht sich Microsoft mit der Konsole Xbox ein. Allerdings schneidet der Konzern auch im Bereich E-Abfall schlecht ab.





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