Der erste Platz des internationalen Design-Wettbewerbs von...
13.10.2008
Ein Ösi zeigt kräftig auf: Stefan Buchberger gewinnt das 6. Design Lab von Electrolux

mehr Links
- ENA 9-Verkaufsstart: Auch in der schmalsten Form beweist Jura wahre Größe (29.07.2010)
- Die Ritter in Berlin: heiße Toaster und scharfe MultiSchneider auf der IFA (29.07.2010)
- Gorenje blickt nach Norden: Übernahme der schwedischen Asko Appliances Group (28.07.2010)
- Umsatzplus & positiver Ausblick: Liebherr erwartet 2010 „deutliche Umsatzsteigerung“ (26.07.2010)
- Riesengarnelen statt Bier & Chips: Jura verwandelte Gmundener Garten in fußballfreie Zone (23.07.2010)
Stefan Buchberger gewann nicht nur die internationale Jury aus anerkannten Designern und Experten für sich: Erstmals bot Electrolux auch anwesenden Medienvertretern und Design-affinen Internetusern die Möglichkeit, ihre Stimme für den persönlichen Favoriten abzugeben. Auch hier konnte der Designstudent das Rennen klar für sich entscheiden. Sein Preis: 5.000 Euro und ein sechsmonatiges Praktikum in einem Electrolux Design Center.
Der Österreicher aus dem steirischen Weiz, Student an der Uni für Angewandte Kunst Wien, hatte die Idee, als er sich ein Semester mit Möglichkeiten auseinander setzte, wie persönliche Dinge sauber und ordentlich gehalten werden können: "Ich beschloss, den Flatshare-Kühlschrank zu entwickeln, weil es nichts Unappetitlicheres gibt als einen schmutzigen Kühlschrank in einer gemeinsam genutzten Wohnung", erinnert er sich. "Zu der Zeit habe ich in genau so einer Wohnung gelebt." >>>

Der stapelbare Modul-Kühlschrank lässt sich von außen personalisieren
Das Siegerprojekt: eine modulare Kühlschrank-Lösung, die sich insbesondere für Bewohner von Wohngemeinschaften eignet. Der Kühlschrank besteht aus einer Basisstation und bis zu vier stapelbaren Elementen. Dadurch erhält jeder Mitbewohner seinen Kühlschrankraum und kann diesen von außen beliebig, etwa
mit bunten Oberflächen oder Add-ons, gestalten.
"Die Erfindung eines Kühlschranks ist eine knifflige Sache", weiß Henrik Otto,
Head of Global Design bei Electrolux und Jury-Vorsitzender. "Flatshare gelingt
es, auf neue Art und Weise witzig und ausdrucksstark zu sein. Das Gerät ist auch aus Konsumenten-Perspektive sehr interessant, da es die Bedürfnisse der Zielgruppe genau trifft." Der Schweizer Designer Yves Behard: "Die Tatsache, dass man sein Flatshare-Modul personalisieren kann, gibt dem Ganzen noch einen interessanten emotionalen Wert."

Der zweite Platz ging an die Kombination aus Wäschekorb und Waschmaschine mit
Der zweite Platz ging an Guopeng Liang aus China mit seinem Projekt "iBasket", einer Kombination aus Wäschekorb und Waschmaschine mit Wi-Fi-Anschluss. Mit "Coox", einem fahrbaren Kochtisch, konnte Antoine Lebrun aus Frankreich den dritten Platz erobern. Die beiden erhalten 3.000 bzw. 2.000 Euro Preisgeld.
Beim diesjährigen Electrolux Design Lab rief Electrolux Design-Studenten aus aller Welt dazu auf, "Hausgeräte für die Internet-Generation" zu entwerfen. Gefragt waren Einreichungen, die zwei bis drei Jahre in der Zukunft liegen und sich den Themen Lebensmittel-Aufbewahrung, Kochen und/oder Waschen widmen. Von den über 600 Einsendungen aus 49 Ländern bekamen neun Finalisten die Möglichkeit, ihre Lösung beim Finale in Zürich zu präsentieren.
![]() Neun Finalisten durften Hausgeräte für die Internet-Generation präsentieren – vom desinfizierenden Kleiderständer bis zum faltbaren Kochfeld |

ELEKTROJOURNAL
Werbung




Drucken
Empfehlen
Kommentieren
Share
Kommentar schreiben



