Produktpiraten ahoi: Die deutsche Staatsgewalt im traditionellen „CeBIT“-Großeinsatz
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Bei den Geräten handelte es sich vor allem um Mobiltelefone, Navigationsgeräte, elektronische Bilderrahmen, Flat-TVs sowie elektronisches Zubehör - allesamt aus chinesischer Produktion. Zunächst hieß es, dass vor allem Plagiate von Apple-Produkten gefunden wurden. Das Internet-Portal heise online berichtet gar, dass der Stand eines chinesischen Smartphone-Herstellers geschlossen worden sei, da man dort ein Telefon präsentierte, dass dem iPhone frappant ähnelte.
Die Durchsuchung richtete sich jedoch nicht gegen den iPhone-Klon, sondern gegen ein anderes Gerät der Firma, einen MP3-Player. Hier gebe es "Diskussionen" um die Lizenzen für integrierte Speichertechnologie, so eine Managerin des betroffenen Unternehmens. Wenige Stunden später war der Messestand wieder besetzt, und auch das Smartphone war weiterhin zu bestaunen - nur der MP3-Player fehlte.
Ausgelöst hatte die Durchsuchungsaktion - einmal mehr - das italienische Unternehmen Sisvel. Die Firma verwertet im Auftrag von Unternehmen wie Philips oder France Télécom die weltweiten Rechte für diverse Technologien. Sisvel zeigte bereits in den Vorjahren Aussteller auf der CeBIT und in Berlin auf der IFA an.





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