Dieser Tage flattern wieder Schreiben in die Postfächer heimischer...
23.07.2007
Vorsicht Falle! Herold Business Data warnt vor Abzocke durch Gelbeseiten.AG
mehr Links
- Was tun mit zurückgesendeten Elektrogeräten? Das Bundesgremium gibt Antwort (03.02.2012)
- So haben Sie Expert noch nie gesehen! Alfred Kapfer als Reinhard Fendrich (02.02.2012)
- Kaum offeriert, schon kopiert: Betrüger hängten sich an Media-Saturn-Onlineshop (02.02.2012)
- Den Kreditversicherern ist um Österreich nicht bang: kein Pleiten-Anstieg erwartet (02.02.2012)
- Der Expansionszug fährt an: Elektrobranche bei RegioPlan in den Top 3 (01.02.2012)
"Mit Herold`s Gelbe Seiten oder Herold.at hat das alles nichts zu tun", stellt Thomas Friess, Geschäftsführer von Herold Business Data, klar. Im Schreiben der Gelbeseiten.AG wird erklärt, dass es sich dabei um ein Branchenverzeichnis für Industrie, Produktion, Handel und Dienstleistung für Deutschland, Österreich und die Schweiz handle. Ein derartiges Nachschlagewerk ist jedoch selbst Branchenkennern
nicht bekannt.
Vorsicht: Eintrag kostet 2.136 Euro
Wie bei allen zweifelhaften Angeboten dieser Art wird mit der Eintragung in Gelbeseiten.AG ein kostenpflichtiger Auftrag abgeschlossen. In diesem Fall gilt die Vereinbarung für zwei Jahre, verlängert sich automatisch, wenn der Vertrag nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt wird, und kostet 2.136 Euro. Gerichtsstand ist London; im Impressum auf Gelbeseiten.AG wird allerdings eine Adresse in den Niederlanden angegeben.
Immer wieder werden Unternehmen mit unseriösen Angeboten sogenannter Adressbuchverlage zu Insertionen in stark überteuerten Nachschlagewerken verleitet, die entweder gar nicht publiziert werden oder nur einen sehr eingeschränkten Adressatenkreis erreichen. Herold empfiehlt allen Unternehmen, vor der Erteilung eines Auftrags für die Eintragung in ein Nachschlagewerk folgende Kriterien zu überprüfen:
• Klären Sie, ob das Nachschlagewerk in gedruckter und/oder elektronischer Form erscheint!
• Erfragen Sie die Reichweite und Zielgruppe! Erkundigen Sie sich auch nach der Verwendungshäufigkeit und inwieweit diese Daten durch Untersuchungen anerkannter Marktforschungsinstitute abgesichert sind!
• Informieren Sie sich, woher die angeführten Daten stammen und wie aktuell diese sind!
• Erfolgt die Verteilung flächendeckend im Auflagengebiet?
• Werden lediglich zahlende Inserenten oder alle erfassbaren Unternehmen des Geltungsbereiches aufgeführt?
Und noch einen Tipp hat Herold parat: Lassen Sie sich nicht von der Zusendung von Rechnungen oder Auftragsbestätigungen einschüchtern und prüfen Sie, ob Sie tatsächlich einen Auftrag erteilt haben!





Drucken
Empfehlen
Kommentieren
Share
Kommentar schreiben





