02.09.2010
Weber ist künftig auch anteilsmäßig der „Obermeyer“ bei Niedermeyer
Ganz überraschend kommt der Schritt nicht: „Vielleicht komme ich irgendwann in die Position, dass ich die Mehrheit übernehme“, hatte Geschäftsführer Werner Weber im Elektrojournal-Interview vor einem Jahr angekündigt. Nun ist’s so weit: Gemeinsam mit einem Finanz-Investor kauft er Wolfram Themmer und Walter Dienstl aus.
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30 Prozent hielt Weber zum Zeitpunkt der Niedermeyer-Übernahme, den Rest die VMS Delta Holding um Themmer und Dienstl. Keine Dauerlösung, wie vielen Beobachtern klar war, zumal Weber von Anfang an das Sagen bei dem ins Trudeln gekommenen Filialisten hatte. Später ging ein Prozent der Anteile an die Hypo Equity Management AG, die neuerdings unter Alpine Equity firmiert. Diese steuerte auch 3 Mio. Euro an Mezzanin-Kapital zur Sanierung und Restrukturierung bei.
Bei der nun stattfindenden Änderung der Eigentümer-Verhältnisse kommt der Finanzinvestor abermals zum Zug. Weber stockt seinen über die Sapientia Unternehmensberatung und -beteiligungen GmbH gehaltenen Anteil auf 60 Prozent auf, den Rest übernimmt die Alpine Equity AG. Deren Geschäftsführer Harald Pöttinger und Omer Rehman sind überzeugt, dass die Neupositionierung unter Weber erfolgreich sein wird. Der Umsatz habe sich bereits stabilisiert, im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres sei sogar ein leichter Gewinn geschrieben worden.





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