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Die Mico-Pro-Stromüberwachung kann kaskadiert aufgebaut werden. Das bedeutet, dass sich an einen Mico-Kanal kann eine weitere Mico-Pro-Station anschließen lässt.

Murrelektronik: Stromüberwachung maximal modularisiert

10.02.2017
Mico-Pro heißt das neue Stromüberwachungssystem von Murrelektronik. Der modulare Aufbau ermöglicht es, Systeme exakt auf die konkrete Anwendung anzupassen.
Murrelektronik stellt sein Micro-Pro-Stromüberwachungssystem vor. Sein patentiertes Auslöseverhalten sorgt für eine erhöhte Maschinenverfügbarkeit. Das System überwacht dabei sowohl Last- als auch Steuerströme und erkennt kritische Momente. Es signalisiert Grenzlasten und schaltet fehlerhafte Kanäle zielgerichtet ab – „so spät wie möglich, so früh wie nötig.“

Mico-Pro ist ein modulares System für 12- und 24-Volt-Gleichstrom-Betriebsspannungen. Aus den Mico-Pro-Modulen werden Komponenten ausgewählt und mit einem Powermodul zu einem System zusammengesteckt. Dabei kann zwischen schmalen Modulen mit einem, zwei oder vier Ausgangskanälen gewählt werden. Die Auslöseströme sind entweder fest eingestellt (2, 4, 6, 8, 10 und 16 Ampere) oder von 1 bis 10 Ampere beziehungsweise 11 bis 20 Ampere flexibel einstellbar.

Das Mico Pro verfügt über ein integriertes Potenzialverteilungskonzept für +24 (oder +12) und null Volt und vereinfacht die Schaltschrankverdrahtung. An jedem Kanal gibt es Anschlussmöglichkeiten für +24 und null Volt. Das Brücksystem, bestehend aus zwei Stromschienen und seitlichen Federkontakten für die Kontaktierung von Diagnose- und Steuersignalen, ist einfach in der Handhabung. Es ist für einen Gesamtstrom von bis 40 Ampere ausgelegt. Die Ein- und Ausgänge des Systems sind mit Push-In-Federkraftklemmen ausgestattet. Gerade Diagnosefunktionen genießen bei der Mico-Pro-Stromüberwachung einen großen Stellenwert. Jeder Kanal ist mit einer LED zur Statusanzeige am Gerät ausgestattet, außerdem können digitale Meldesignale an die Steuerung übergeben werden.

Eine kanalgenaue Schaltfunktion über ein SPS-Signal macht es bei den Flex-Modulen möglich, ganze Anlagenteile ein- und auszuschalten. Kurze Schaltfrequenzen bis zu 10 Hertz können hier ebenso realisiert werden, wie längere Zeiten.

 

Autor:
Redaktion Elektrojournal
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